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Weg mit Cartoons – wegen Übergewicht

Weg mit Cartoons – wegen Übergewicht
Viele Lebensmittelhersteller werben mit Comics auf Verpackungen auf Snack- und Süssigkeitenverpackungen. Der Europäische Verbraucherverband empfiehlt Regierungen, davon abzulassen.
Bild: Pom-Bär

Damit das Marketingkonzept der Süsswaren- und Snack-Hersteller aufgeht, werden Hersteller besonders gern mit Comics auf den Verpackungen, um die Aufmerksamkeit der Kinder zu erhaschen. Der Europäische Verbraucherverband empfiehlt den Regierungen nun, dagegenzuhalten.

Vor allem in den Kassenzonen der Supermärkte werben Snack- und Süsswarenhersteller gerne mit auffälligen Cartoon-Verpackungen. Die ikonischen Comicfiguren ziehen die Blicke der Kinder auf sich, besonders wenn sich lange Wartezeiten aufdrängen. Beispiele sind da schon die Gummibärchen von Haribo oder Chips wie «Pom-Bär». Ein Dorn im Auge ist das dem BEUC, dem Europäischen Verbraucherverband.

Schon länger beschäftigt sich der Verband mit Verpackungen ungesunder Lebensmittel und legt auch der Unterhaltungsindustrie nahe, Lizenzen von Filmcharaktere nur noch an Lebensmittel zu vergeben, die von der WHO als gesund klassizifiert wurden.

Lidl UK hat beispielsweise dem Druck des BEUC schon nachgegeben und möchte in Zukunft auf Cartoons der Eigenmarken-Verpackungen verzichten.