Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 01/2006, 18.01.2006

Nescafe liegt noch immer vor UBS

Die Pflege ihrer Marken hat sich im Jahr 2005 für Schweizer Konzerne ausbezahlt. Der Gesamtwert der 50 Topmarken stieg um fast sieben Milliarden auf 87,52 Milliarden Franken.

An der Spitze steht nach wie vor Nescafé, am stärksten legte aber die Marke UBS zu. Um ganze 27 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken konnte die Grossbank gegenüber dem Vorjahr ihren Markenwert steigern, wie das vom Wirtschaftsmagazin «Bilanz» veröffentlichte Ranking von Interbrand Zintzmeyer & Lux zeigt. Nescafé liegt mit einem Plus von 3 Prozent auf 15,2 Milliarden Franken jedoch immer noch recht deutlich vor der UBS auf Platz eins. Rang drei belegt der Basler Pharmariese Novartis, gefolgt von Roche, Nestlé, Zurich und Rolex.

Die Swisscom ist grösste Verliererin im Markenranking: Sie liegt zwar unverändert auf dem achten Platz, musste aber beim Markenwert ein Minus von drei Prozent auf 4,4 Milliarden. Fr. hinnehmen. Dabei ist nach den Angaben das durch den Bundesrat auferlegte faktische Auslandverbot noch nicht eingerechnet. Zu den Verlierern gehören auch Swatch (-17 Prozent; Platz 18) und Ciba (-9 Prozent; Platz 24). Neu in die Liste geschafft haben es die Marken Bally, Kaba (Sicherheitsschlösser), der Hörgeräthersteller Phonak, die Uhrenmarke Breitling, die Bank Vontobel, die Nähmaschinen Bernina und der Herrenausstatter Strellson.
(sda)