Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verfahrenstechnik: Ausgabe 09/2011, 11.09.2011

ALIGAL macht flüssige Produkte fit

Obwohl für den Verbraucher meist unsichtbar, spielen Gase eine wichtige Rolle bei der Produktion und Haltbarmachung von flüssigen
Lebensmitteln. Dafür gibt es die lebensmittelkonformen ALIGAL Gase in unterschiedlichen Lieferformen (Flasche, Bündel, Flüssigprodukt) auf dem Markt. Neben Kohlendioxid zum Karbonisieren und als Zapfgas in der Gastronomie gewinnt Stickstoff aufgrund seiner inerten Eigenschaften eine immer grössere Bedeutung im Rahmen der Produktion und Abfüllung von flüssigen Produkten wie Fruchtsäften, Fett und Öl, Milch oder Wein. Der Luftsauerstoff verringert durch oxidative Prozesse die Haltbarkeit von flüssigen Produkten. Neuartige funktionelle Getränke mit empfindlichen Inhaltsstoffen wie Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen,
natürlichen Farbstoffen und Aromen verlangen entsprechende Technologien zum Schutz vor Oxidation. Ein Ansatzpunkt ist das Austreiben von gelöstem Sauerstoff aus der flüssigen Phase, indem gasförmiger Stickstoff in das flüssige Produkt, zum Beispiel beim Umpumpen in einer Transferleitung, eingedüst wird. Hierbei diffundiert der Sauerstoff in den eingetragenen Stickstoff, bevor anschliessend die Gasphase in einem Entgasungstank abgetrennt wird. Weitere wichtige Ansatzpunkte sind das Inertisieren von Tanklagern und Rohrleitungen sowie das Inertisieren kurz vor beziehungsweise nach dem Abfüllen flüssiger Produkte. Bei PET-Gebinden mit nicht karbonisierten Getränken hat Stickstoff sogar einen doppelten Nutzen: Eine kleine Menge flüssiger Stickstoff wird direkt vor dem Verschliessen mithilfe einer speziellen Dosiereinheit in das gefüllte Gebinde getropft. Er verdampft dort und stabilisiert durch den sich aufbauenden Druck das verschlossene Gebinde.

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