Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Branchenfokus: Ausgabe 11/2011, 16.11.2011

Schmelzgranulation für Futtermittel

Die optimale Mischung von pulverförmigen Feststoffen kann eine technologische Herausforderung darstellen. insbesondere, wenn es sich um problematische Komponenten handelt. Für mittlere Losgrössen (bis 2000 kg) bietet die Schmelzgranulation (Co aten) eine kostengünstige Lösung. Mit dem Verfahren lassen sich eine bessere Homogenität und Fixierung der Mischung erzielen wie auch entstehende Stäube binden. Die resultierende Granulatstruktur eignet sich besonders für die weitere Formgebung zur Brikettierung, Kompaktierung oder Tablettierung. Insbesondere, wenn die zu vermischenden Stoffe unterschiedliche Produkteigenschaften besitzen, kommt es zur Staubbildung und auch zur Inhomogenität der Mischung. Augenfällig ist dies bei zu vermischenden Komponenten, die unterschiedliche Korngrössen haben, wodurch es beim Abfüllen oder beim Transport zur Entmischung kommen kann. Durch das Coaten der einzelnen
Stoffe mit einem neut ralen Separator lässt sich eine optimale Mischung herstellen, ohne dass es dabei zu chemischen Reaktionen wie Gasbildung oder Neutralisierung (Säure-Basen-Reaktionen) kommt. Ein so behandeltes Produkt kann auch problemlos abgefüllt und weiterverarbeitet werden. Erst wenn das Pulver zum Beispiel in Wasser eingebracht wird, löst sich der Separator und die Ausgangsstoffe können die gewünschte Reaktion erzielen. Eine wesentliche Erweiterung
des Prozesses ist die Granulation unter beständigen Raumtemperaturen, insbesondere bei hygroskopischen oder oxydationsgefährdeten Produkten. Das Verfahren eignet sich für die Lohnproduktion zur Herstellung von Tabletten, beispielsweise im Tiernahrungsmittelmarkt für Nutz- sowie Heimtiere, für Nahrungsergänzungsmittel oder in der Kosmetik.


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