Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verpacken: Ausgabe 12/2011, 21.12.2011

Automatisierung öffnet neue Geschäftsfelder

Verpackungsprozesse in der fleischverarbeitenden Industrie sind aufgrund der ungleichförmigen Produkte oft noch mit manuellen Tätigkeiten verbunden. Zur Automatisierung der Produktions- und Verpackungsprozesse gibt es jetzt ein neues Konzept.

Automatisierung ist in der industriellen Herstellung und Verpackung von Lebensmitteln seit vielen Jahren ein Thema. Die Hersteller stehen jedoch immer mehr unter Druck, wechselnde Produkte mit unterschiedlichen Lebenszyklen zu niedrigeren Preisen und kürzeren Lieferzeiten zu produzieren. Herkömmliche Automatisierung stösst hier an ihre Grenzen. Weitgehend ungelöst ist das automatisierte Handling von ungleichförmigen Produkten in der fleischverarbeitenden Industrie. Flexible Lösungen waren jahrelang zu kostenintensiv und schwer in bestehende Prozesse zu integrieren. Zusätzlich waren Handlinglösungen einfach nicht flexibel und schnell genug, um kurze Durchlaufzeiten und häufige Produktwechsel abdecken zu können. Daher ist die Nachfrage der Industrie nach preiswerten, flexiblen und einfach zu nutzenden Lösungen ganz offensichtlich.
Die Herausforderung. Lange Zeit war die schnelle, aber behutsame Bearbeitung von ungleichförmigen Teilen nur der manuellen Arbeit des Personals vorbehalten, da die Nachbildung der menschlichen Hand-Auge-Koordination durch Automationslösung eine grosse Herausforderung darstellte. In den letzten drei Jahren hat Adept Denmark (früher InMoTx) als Anbieter und Hersteller von Industrierobotersystemen für die Verpackung von ungleichförmigen Produkten eine Verpackungsmaschine entwickelt. Das Konzept basiert auf einer gemeinsamen Plattform (OCTOMATION), die verschiedene Aufgaben innerhalb eines Produktions- und Verpackungsprozesses automatisieren kann. Die Maschine wurde als modulares System entwickelt. So kann das System für Be- und Entladeprozesse (OCTOPACKER und OCTOLOADER) gleichermassen konfiguriert werden, ohne dass der Kunde eigene Programmierarbeit leisten muss.

» Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 12/11.