Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Anlagen- und Apparatebau: Ausgabe 06/2012, 14.06.2012

Neue Gehäusekonzepte für die Betriebshygiene

Hygiene ist im Herstellungsprozess von Lebensmitteln oberstes Gebot. Um die Betriebshygiene von Fertigungsanlagen in der Nahrungsmittelindustrie um ein Vielfaches zu erhöhen, müssen Anlagen und Komponenten zur optimierten Reinigung und Desinfektion hygienegerechten Gestaltungsprinzipien entsprechen. Das gilt bei Maschinen und Anlagen insbesondere für deren
Schaltschränke sowie für Gehäusesysteme an der Schnittstelle Mensch-Maschine. Der Einsatz von herkömmlichen Schaltschranklösungen im Nahrungsmittelbereich birgt unter Umständen ein Risikopotenzial. So sind Verlustwärme im Schaltschrank sowie Feuchtigkeit – verursacht durch herkömmliche Dichtungen – ein guter Nährboden für die Entstehung von Biofilmen und Kontaminationen. Das einfache Reinigen und Desinfizieren von Oberflächen reicht oftmals nicht aus. Gerade für den Lebensmittelbereich kommen die Stärken der HD-Gehäuse zum Tragen. Typische Konstruktionsmerkmale wie die 30-Grad-Dachschräge oder das überhängende Dach mit waagrechter Tropfkante sorgen für schnelles und sicheres Ablaufen von Flüssigkeiten. Spalten, aussen liegende Scharniere oder schwer zugängliche Zwischenräume, die als Nistplätze für Mikroorganismen dienen können, wurden gezielt eliminiert. Ein Garant für die sichere Abdichtung der HD-Gehäuse ist die blaue Silikondichtung, die beständig gegen übliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel ist. Sie ist aussen liegend und dichtet zwischen Tür/Deckel und Gehäuse spaltfrei ab. Der Einsatz von HD-Gehäuselösungen bietet Nahrungsmittelherstellern minimierte Hygienerisiken durch optimierte Reinigungsergebnisse. Durch effektive Sicherheitslösungen werden zudem erfolgreiche IFS-(International Food Standard-) und Handelsaudits ermöglicht.


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