Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Qualitätssicherung und Analytik: Ausgabe 07/2012, 08.08.2012

«Funkende» Überwachung der Temperatur

Messgeräte überwachen kontinuierlich Temperaturen und Feuchtigkeit. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um den stationären Betrieb handelt oder um das Monitoring während des Transports. Funk- oder Ethernetanbindungen sorgen für die lückenlose Kontrolle.

Der Erfolg eines lebensmittelproduzierenden Unternehmens steht und fällt mit der Qualität seiner erzeugten Produkte. Damit diese den Ansprüchen der Kunden genügen, müssen viele «Rädchen» reibungslos ineinander greifen und gut aufeinander abgestimmt sein. Funktioniert nur eines davon nicht, kann dies zu unangenehmen Einbussen führen. Monitoring-Tools wie beispielsweise Messgeräte zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind unersetzliche Helfer, die durch Anzeigen von Grenzwertüberschreitungen rechtzeitig für Abhilfe sorgen. Auf diese Weise können Mitarbeiter schnell eingreifen und die Ursache für unerwünschte Temperaturschwankungen beseitigen, bevor die Lebensmittel Schaden nehmen.
Kühlzellen fest im Blick. Der Spezialist für feine Küche, Gastronomics, produziert eine Vielzahl an fertigen Produkten wie Suppen, Saucen oder mediterrane Gerichte für seine Kunden. Damit Einzelbetriebe, Restaurantketten, Catering-Firmen und auch Industriebetriebe immer frische Produkte bekommen, ist die kontinuierliche Kühlung die Grundvoraussetzung. Siegfried Presslaber, Produktionsleiter bei Gastronomics, hat daher alle Tiefkühl- und Kühlzellen fest im Blick: «Wir garantieren für unsere frischen Produkte eine Haltbarkeit von 35 Tagen. Das können wir aber nur gewährleisten, wenn unsere frischen Gerichte nach der Produktion durchgehend unter 5 °C gelagert werden.» Messgeräte von testo Saveris unterstützen den Produktionsleiter. Sensoren überwachen die Temperatur in den Kühlzonen. Die Daten werden permanent an eine Basisstation zur Dokumentation und Überwachung gesendet und von dort auf den Computer des Produktionsleiters übertragen. Bei Über- oder Unterschreiten der vorgegebenen Temperatur löst das Monitoring-Tool sofort einen Alarm aus. Der Computer zeigt dann an, welche Kühlzelle betroffen ist, sodass die Mitarbeiter schnell die Ursache beheben können. «Wir haben die Grenzwerte sehr niedrig gesetzt, sodass relativ häufig ein Alarm ausgelöst wird. Daher ist bei unseren Kühl- und Tiefkühlzellen erst der zweite Alarm wichtig. Die obligatorischen Abtauphasen in unseren Kühlzellen führen kurzfristig zu einem minimalen Temperaturanstieg, der einen ersten Alarm auslöst. Diese Temperaturschwankungen normalisieren sich aber rasch wieder, sodass erst der zweite Alarm, der nach rund 15 Minuten ausgelöst wird, für uns wichtig ist. Dann müssen wir handeln, da es sich nicht mehr um die Abtauphase handelt sondern andere Gründe hat, die wir abklären müssen », erklärt Siegfried Presslaber. Im Endproduktelager löst der erste Alarm sofort Massnahmen aus, da hier das Unternehmen keine Abweichungen zulässt.

» Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 7-8/12