Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Qualitätssicherung und Analytik: Ausgabe 07/2012, 08.08.2012

Neues Reinigungsverfahren verbessert Hygiene

Stahlbänder werden seit fast 90 Jahren für den Transport von Erzeugnissen durch Backofenanlagen eingesetzt und sind auch bei der Erzeugung einer Vielzahl unterschiedlicher Backprodukte das bevorzugte Material. Die Bänder sind für unterschiedlichen Anwendungszwecke in glatter oder perforierter Form lieferbar. Die harte und glatte Oberfläche stellt sicher, dass sich die Produkte leicht und sauber ablösen lassen. Das Stahlband bleibt eben und formstabil. Der grosse Vorteil des Stahlbandes besteht in seiner leichten Reinigung. Die Bänder weisen keine verborgenen Aussparungen, Mulden oder Spalte auf, in denen sich Bakterien ansiedeln und vermehren können. Die glatte, harte Oberfläche lässt sich mittels Hitze, mit Kratzern, Bürsten, Waschmitteln, Chemikalien oder einer Kombination dieser Mittel säubern. Angesichts der Tatsache, dass Hygiene in Bäckereien mehr und mehr im Fokus steht, hat das Unternehmen nun ein neues und innovatives Reinigungssystem auf den Weg gebracht. Dieses wurde speziell zur Entfernung von Kohlenstoffablagerungen – und dem potenziell gefährlichen Acrylamid –, die sich an den Bändern in Backofenanlagen befinden können, entwickelt. Das Reinigungsmedium – eine Mischung aus Natriumbikarbonat und Kalziumphosphat – wird unter hohem Druck auf das Band gesprüht und entfernt den Grossteil der Anhaftungen, ohne den Stahl zu beschädigen. Die dann einsetzende chemische Reaktion greift die organischen Reststoffe auf molekularer Ebene an, was den Reinigungsprozess weiter verbessert. Da das System ohne abrasive mechanische Komponenten arbeitet, ist es für jede Bandart geeignet, das heisst für Bänder aus glattem, aus perforiertem Stahlblech oder für solche aus Drahtgewebeband.

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