Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verfahrenstechnik: Ausgabe 09/2012, 29.08.2012

Kaffeekapseln mit Ultraschall versiegeln

Ultraschall siegelt durch tückisches Kaffeepulver in der Siegelzone und produziert absolut dichte Nähte. Die benötigte Wärme entsteht
durch Ultraschallvibration. Diese verdrängt Produktreste vollständig aus dem Nahtbereich. Die Aufwärmphase und Reinigungsstillstände entfallen bei diesem Verfahren. Da sich die Werkzeuge nicht erwärmen, wird empfindliches Füllgut geschont. Das kombinierte Stanz-Siegel-Modul für Kapsel-Lids erlaubt das Austrennen der Deckfolie mittels eines Messers und das sofortige Aufsiegeln mit Ultraschall auf die Kapsel in einer Arbeitsstation. Die früheren Probleme der exakten Positionierung der Deckfolie
entfallen, da die Folie ab dem Stanzschnitt praktisch nicht mehr «losgelassen» wird. Sie wird mittels Vakuum im Ultraschall-Siegelwerkzeug, der sogenannten Sonotrode, gehalten und nach unten zielgenau auf die Kapsel positioniert. Die Prozesszeiten bewegen sich im Millisekundenbereich und erlauben einen Output bis zu 1500 Kapseln pro Minute. Der speziell für schnell laufende Verpackungsprozesse abgestimmte volldigitale Generator ULTRAPACK ist nach dem Einschalten der Anlage sofort betriebsbereit. Die Zeit für das Hochheizen von thermischen Siegeleinheiten entfällt. Zur Sicherstellung der Nahtqualität wird jede Siegelung mit dynamisch ermittelten Sollwertvorgaben verglichen. Liegt die Siegelung ausserhalb der festgelegten Qualitätsgrenzen, meldet der Generator dies an die Steuerung der Verpackungsmaschine und das Teil wird automatisch ausgeschleust. So ist eine gute Qualitätsüberwachung umsetzbar und die Gesamtanlageneffizienz (OEE) steigt.

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