Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verpacken: Ausgabe 06/2013, 05.06.2013

Sichere Folienverpackung für Schnittwaren

Im Detailhandel entwickelt sich die Tendenz, Fleisch-, Wurst- und Käseschnittwaren vor den Augen des Konsumenten in Tranchen zu schneiden, in Beuteln (mit oder ohne Begasung) zu verpacken und zu versiegeln. Dies ist jedoch zeit- und somit kostenintensiv. Damit Lebensmittelproduzenten diese sogenannten «Fresh-Packs» dem Kunden kostengünstig anbieten können, wird diese Verpackungsform immer häufiger industriell gefertigt. Dabei soll das «Handwerkliche» erhalten bleiben. Dies erzielt der Abpacker jedoch nicht mit reinen Kunststofffolien, weshalb er einen Anteil Papiere verwendet. Mit minimalen Anpassungen können Nutzer das Foliensystem auch auf bestehenden Tiefziehmaschinen verarbeiten. Dabei ist wichtig, dass die Unterfolie aus Papierverbunden (mit Hochbarriere) nur leicht markiert wird, damit die Produkteinlage am richtigen Ort stattfinden kann. Die Antifog-Oberfolie wird nach Begasung aufgesiegelt und die Packung leicht bombiert. Durch dieses «Gaskissen» lässt sich der direkte Kontakt der Ware mit der Innenfolie und damit eine Verschmierung von innen vermeiden, was die Transparenz erhält. Die Unterfolien «Thermo- Pap» sind Verbunde aus Papier (60 g) und einer dünnen Hochbarriereschicht mit PEEL. Die Papiere sind bedruckbar und bei grösseren Mengen in diversen Farben erhältlich. «ThermoKraft» ist die Verbundfolie aus klassischem braunem Kraftpapier mit den entsprechenden transparenten Hochbarriereschichten. Die Oberfolien (HighTop 80, 90 oder 110) gibt es mit Antifog-Ausrüstung und unbedruckt. Mit diesen Folien können Lebensmittelhersteller die gewünschte Sicherheit und Produktqualität garantieren und trotzdem die beliebte «handwerkliche » Präsentation beibehalten.

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