Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Wissenschaft und Forschung: Ausgabe 07/2013, 11.08.2013

Dank Coaching "Szenen einer Firma" vermeiden

Streit und Konflikte gibt es nicht nur im Privatleben, sondern vor allem im Beruf. Diese können Betroffene erheblich belasten. Um das Arbeitsklima zu verbessern und wirtschaftliche Schäden zu vermeiden, gibt es «Weiterbildungskurse» auch für Unternehmen.

Tagtäglich begegnen wir Menschen, mit denen wir uns mehr oder weniger gut verstehen. Besonders der Umgang mit Letzteren birgt ein Konfliktpotenzial, das sich – je nach persönlicher Verfassung und beruflicher Situation – besser oder schlechter handhaben lässt. Um mit Konfliktsituationen besser umgehen zu können, gibt es eine Vielzahl an Kursen und Seminaren. In diesem geschützten Rahmen lernen und üben Teilnehmende die Entschärfung und Lösung von Konflikten, bevor sich daraus ernsthafte Krisen entwickeln. Solche Weiterbildungen gibt es aber nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für Gruppen, wie beispielsweise Teams eines Unternehmens.

«Firmencoaching». So ein «Firmencoaching» kann sich sowohl auf den externen Bereich beziehen, wie etwa eine Weiterbildung zum Aspekt «der richtige Umgang mit (Kunden-)Kritik». Es kann aber auch innerbetriebliche Aspekte betreffen, wie zum Beispiel Krisenmanagement oder gar Mobbing. Solche Themen sind für Personal Coach und Mentaltrainerin Marianna Herzog keine Seltenheit: «Wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen innerhalb einer Gruppe geht, kann eine neutrale Person von aussen sehr hilfreich sein. Diese steht auf keiner Seite und ist in der Lage, alle Gesichtspunkte zu beachten und in die Lösung mit einzubeziehen.» Auch wenn die Expertin die oder den Vorgesetzten in erster Instanz in der Verpflichtung sieht, Konflikte innerhalb einer Gruppe zu lösen, kann ein Coach von aussen wichtig werden. Besonders dann, wenn sich die verantwortliche Führungskraft «nicht in die Nesseln setzen» möchte oder eine Situation eintritt, in welcher sich ein männlicher Vorgesetzter mit Schwierigkeiten im Zusammenhang mit einer Mitarbeiterin konfrontiert sieht respektive umgekehrt. Selbstverständlich können jedoch alle persönlichen Konstellationen heikel werden, weshalb es in solchen «unsicheren» Fällen ratsam ist, eine Drittperson mit einzubeziehen, sei dies intern oder extern.

>> Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 7-8/2013