Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Materialfluss und Logistik: Ausgabe 09/2013, 18.09.2013

Der Rückenschoner

Eine ergonomische Arbeitshaltung ist für das Wohlbefinden sehr wichtig. Der Backsaver nimmt belastende Bück- und Hebebewegungen ab und schont damit nicht nur den Rücken der Mitarbeiter.

Die Automation ist in der Lebensmittelindustrie mittlerweile sehr weit fortgeschritten. Doch ist gerade die Foodbranche immer noch von Handarbeit geprägt, da für manche Tätigkeiten Maschinen nicht geeignet sind oder die Technik schlichtweg zu teuer ist, um für kleine und mittelständische Unternehmen rentabel zu sein. So wird wohl auch in Zukunft die Lebensmittelindustrie auf manuelle Tätigkeiten angewiesen sein. Doch gibt es hierfür immer wieder technische Innovationen, die den Mitarbeitern ihre Tätigkeit erleichtern. Einer dieser technischen Helfer ist das Behälterkippgerät Backsaver.

Ergonomische Arbeitshöhe. Dieses kleine mobile Gerät haben Experten speziell für Anheben und Kippen von schweren Lasten entwickelt. «Wie der Name schon vermuten lässt, entlastet der Backsaver die Mitarbeiter und unterstützt Arbeiten in ergonomischer Höhe», erklärt Gerhard Steiner, Geschäftsführer der Eisenring Lyss AG. So lassen sich beispielsweise Fleisch, Fisch, Teigwaren, Gemüse oder Obst per Knopfdruck in die passende Höhe anheben und über den verstellbaren Neigungswinkel angenehm aus dem Behälter holen. Die Weiterverarbeitung von beispielsweise schweren Fleischstücken ist für die Mitarbeiter kein Problem mehr, da sie sich nicht ständig bücken und schwere Lasten anheben müssen. Auf diese Weise lassen sich auch Verarbeitungsprozesse deutlich beschleunigen. «Für das Personal bedeutet die Beibehaltung der Arbeitshöhe eine wesentliche Erleichterung, da ihr körperliches Wohlbefinden nicht durch ermüdende und auf die Dauer anstrengende Bück- und Hebebewegungen beeinträchtigt ist», so der Geschäftsführer.

Technische Besonderheiten. Das Behälterhebe- beziehungsweise Kippgerät lässt sich entsprechend der individuellen Kundenwünsche gestalten. So ist beispielsweise der Schütttrichter in der Weite anpassbar. «Die Weite beziehungsweise Länge des Trichters hängt davon ab, wie weit vom Gerät der Mitarbeiter den Inhalt auf eine Arbeitsfläche, ein Förderband oder in eine Maschine kippen will. Da spielen sowohl bauliche als auch maschinelle Gegebenheiten eine wesentliche Rolle», wie der Fachmann aus Erfahrung weiss. Zudem gibt es den Trichter auch gelocht, damit Flüssigkeiten ablaufen und vom Produkt abgetrennt werden. Waschwasser von Obst und Gemüse oder Fleischsaft verbleiben nicht mehr im Behälter und lassen sich einfach ausgiessen.
Auch die Kipphöhe und der Kippwinkel können Kunden auf ihre Bedürfnisse einstellen lassen. Der Standard-Backsaver ist für Eurobehälter für 800 kg Kippgewicht gebaut. Der Kippwinkel beträgt 100° und die Standardkipphöhe 970 mm. Bei Hebekippern (lift-tipper) ist die Standardhöhe 1280 mm. «Für aussergewöhnliche Gegebenheiten bieten wir auch eine Maschine mit einer Höhe bis zu 1800 mm an. Diese eignet sich beispielsweise für die Fleischindustrie mit Hochkippanlagen wie etwa Injektoren», sagt der Fachmann.

» Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 9/2013.