Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Anlagen- und Apparatebau: Ausgabe 09/2013, 18.09.2013

Hybridpumpe optimiert die CIP-Reinigung

Gemäss den Schweizer Reduktionszielen sind Unternehmen gefordert, Zielvereinbarungen zur CO2-Emission zu erreichen. Eine neu entwickelte Hybridpumpe hilft dabei doppelt – sie spart Kosten und mindert die Treibhausgasemission.

Die Schweiz importiert mehr als 70 Prozent der benötigten Energie – Strom zu sparen ist somit Pflicht. Auch die heimische Lebensmittelindustrie hat über diverse Energieprogramme und mit CO2-Zielvereinbarungen schon einiges zum Schweizer Reduktionsziel beigetragen. Trotzdem sind weitere Anstrengungen notwendig. Unternehmen sollten daher jede Chance zur Verringerung des Energieaufwands wahrnehmen. Ein grosses Einsparpotenzial stellt die Reinigung dar. Dafür brauchen Betriebe grosse Wassermengen und benötigen auch viel Energie zum Erwärmen der Reinigungsmedien. Zudem können Anlagen während der Reinigung nicht produzieren, weshalb diese Zeiten so kurz wie möglich sein sollten.
Beispielsweise bergen CIP-Anlagen ein grosses Potenzial zur Energie- und Wassereinsparung, wenn diese optimal eingestellt und mit den entsprechenden Komponenten ausgestattet sind. Dazu gehören unter anderem in CIP-Kreisläufen arbeitende Pumpen.

Hybridpumpe: Kreiselpumpe mit Inducer. Grundvoraussetzung der CIP-Reinigung von Rohrleitungen ist eine Fliessgeschwindigkeit von 1,6 bis 3,5 m/s. Es muss eine turbulente Strömung vorliegen. Damit Unternehmen die für die CIP-Reinigung notwendigen Fliessgeschwindigkeiten erreichen, bietet sich der Einbau einer Kreiselpumpe an. Dabei gibt es jedoch eine Herausforderung: Beim Rückführen der zum Reinigen eingesetzten Medien zur CIP-Station sind diese oft mit Gas oder Luft vermischt. Herkömmliche Kreiselpumpen sind dafür ungeeignet. Bislang waren in solchen Situationen selbstansaugende Seitenkanalpumpen im Einsatz. Doch diese Pumpen sind wesentlich aufwendiger und damit teurer, sie arbeiten laut und reagieren empfindlich auf Feststoffe.

» Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 9/2013.