Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 10/2013, 08.10.2013

Schlanke Prozesse und hohe Produktqualität

Prozesse lassen sich nicht nur durch moderne Anlagen und Roboter automatisieren. Mit Lean Six Sigma – einer Kombination von zwei Management-Verbesserungskonzepten – können Unternehmen ihre Effizienz verbessern, Kosten reduzieren und Prozesse automatisieren.

Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie stehen unter einem grossen Druck. Sie wollen qualitativ hochwertige Lebensmittel und Getränke produzieren, müssen dabei aber immer die Kosten im Auge behalten. Detailhändler und Konsumenten spielen dabei eine wichtige Rolle. Um kostengünstiger produzieren zu können, haben viele Betriebe den Automatisierungsgrad erhöht. Vollautomatische Anlagen, Roboter und Maschinen arbeiten schnell, zuverlässig und lassen sich optimal überwachen. Es gibt jedoch noch einen anderen Weg, um Kosten zu optimieren, Prozesse zu verschlanken und zugleich auch zu automatisieren. «Mit Lean Six Sigma bekommen Unternehmen die notwendigen Grundlagen geliefert, um ihre Anlagen kompakter, kleiner und mit weniger Komponenten bauen zu können und trotzdem die Effizienz beizubehalten beziehungsweise zu erhöhen», erklärt Henri Michiels, Direktor bei Dinnissen Process Technology. Zudem lassen sich mit dieser Technik Ressourcenverschwendungen herausfiltern und ausmerzen. Die angepassten Prozesse können Unternehmen mit entsprechenden Steuersystemen einbinden und automatisieren.

Spezialisierte Prozesstechniken nach Lean Six Sigma. Produktionsbetriebe, die nach Lean Six Sigma arbeiten, haben sechs Faktoren zur Verfügung, um ihre Organisation kostengünstiger, kundengerichteter und effizienter arbeiten zu lassen. Die angewendete Technik stellt hierbei eine der wichtigsten Lösungen dar. Dinnissen hat sich auf die Einnahme, Förderung sowie das Wiegen, Mischen, Mahlen, Sieben, Vakuum-Coaten und Verpacken von Schüttgütern in verschiedenen Bereichen spezialisiert und den Six-Sigma-Ansatz für schüttgutverarbeitende Betriebe in der Lebensmittelbranche optimiert.

Der niederländische Experte bietet spezialisierte Techniken, die genau dazu beitragen. Kompakte Anlagen, zum Beispiel mit einer hohen Produktionskapazität und einer guten Erreichbarkeit, führen zu geringeren Investitionskosten und sind schneller zu reinigen. Über das Lean-Mixing-Konzept können Unternehmen bei den Faktoren Energie, Arbeit, Produktionsraum und Investierungskosten für Förder- und Lagersysteme sparen, indem sie neue und vereinfachte Fördertechniken auf Basis von Schwerkraft einsetzen. Auch multifunktionale Mischer und Vakuum-Coater sind günstiger und sparen Raum sowie Arbeitskraft. Sie bieten Produktionsbetrieben jetzt und in Zukunft viel Flexibilität, um Produkte herzustellen, die ihre Kunden schätzen. Andere Prozesstechniken richten sich auf Energieeinsparung, Behutsamkeit, Homogenität und Hygiene.

Prozessdesign in vier Schritten für Lean-Six-Sigma-Unternehmen. Unternehmen, die eine oder mehrere Maschinen anschaffen möchten, bietet Dinnissen ein spezialisiertes Entwicklungsprojekt. Dieses gibt den Kunden vorab die Sicherheit und die Gelegenheit, Ergebnisse zu messen und Techniken zu verfeinern. Jede Anfrage für eine massgeschneiderte Prozesstechnik durchläuft zunächst einen factory acceptance test (FAT) im hauseigenen D-Innocenter. In dieser Einrichtung testen Fachleute die Produkte der Kunden auf bestehenden Prozesstechniken von Dinnissen. So können sie erkennen, ob die gewählte Technik geeignet ist und auf welche Weise sich diese am besten anwenden lässt.

» Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 10/13.