Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Anlagen- und Apparatebau: Ausgabe 11/2013, 05.11.2013

Gehäusekonzepte für erhöhte Betriebshygiene

Mit dem Einsatz von herkömmlichen Schaltschranklösungen im Nahrungsmittelbereich kann unter Umständen ein Risikopotenzial
verbunden sein. So sind Dunkelheit und Verlustwärme im Schaltschrank sowie Feuchtigkeit – verursacht durch herkömmliche Dichtungen – ein guter Nährboden für die Entstehung von Biofilmen und Kontaminationen. Hinzu kommen die Toträume zwischen Gehäuse und Tür, eventuell Rück- und Seitenwänden oder der Bereich zwischen Wand beziehungsweise Maschinenkörper und Schaltschrank. Das einfache Reinigen und Desinfizieren von Oberflächen reicht oftmals nicht aus. Auch aussen liegende Scharniere, Schrauben, Verschlüsse und
Kabeleinführungen stellen «gute» Brutstätten für Mikroorganismen dar. Gerade für den Lebensmittelbereich kommen die Stärken der HD-Gehäuse des Herstellers zum Tragen. Typische Konstruktionsmerkmale wie die 30-Grad-Dachschräge oder das überhängende Dach mit waagerechter Tropfkante sorgen für schnelles und sicheres Ablaufen von Flüssigkeiten. So lässt sich vermeiden, dass sich bei der Reinigung aufgeschwemmte Rückstände am Gehäuse festsetzen. Spalten, aussen liegende Scharniere oder schwer zugängliche Zwischenräume haben die Entwickler gezielt eliminiert. Ein Garant für die sichere Abdichtung der HD-Gehäuse ist die blaue
Silikondichtung, die beständig gegen übliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel ist. Sie ist aussen liegend und dichtet zwischen Tür/
Deckel und Gehäuse sicher sowie spaltfrei ab. Aus einem Stück gefertigt, lässt sich die Silikondichtung bei der vorbeugenden Instandhaltung einfach austauschen. Der Einsatz von HD-Gehäuselösungen des Unternehmens bietet Nahrungsmittelherstellern insgesamt minimierte Hygienerisiken durch optimierte Reinigungsergebnisse.

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