Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verpacken: Ausgabe 11/2013, 05.11.2013

It’s teatime

Die Verpackung und Kennzeichnung von Teebeuteln kann eine Herausforderung sein. Moderne Verpackungsmaschinen und intelligente Kennzeichnungstechnik sorgen in Sekunden für optimale Ergebnisse.

Tag für Tag füllt der ostfriesische Teeproduzent OnnO Behrends genau bemessene Mengen verschiedener Teesorten in Teebeutel ab, die er anschliessend faltet und mit Faden und Anhänger versieht – und das mehr als 100-mal in der Minute. Im nächsten Schritt packt eine Maschine die Teebeutel in Folienbriefchen, die mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und einer Chargennummer bedruckt sind, und übergibt die Beutel schliesslich über ein Förderband an «Linda 1». Diese Verpackungsmaschine konfektioniert die Beutel in Faltschachteln, wobei ein Linx-Druckkopf Produktionsinformationen auf den Kartonboden aufbringt.

Individuell angepasste Verpackungsmaschine. Die selbst konstruierten Teebeutelverpackungsmaschinen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liebevoll Linda getauft und damit eine besonders engagierte und flexible ehemalige Kollegin geehrt. Derzeit ist bereits die vierte Linda-Generation im Teewerk im Norden Deutschlands im Einsatz. Die schnellste «Linda» verpackt 280 Teebeutel in der Minute.

Kennzeichnungstechnik. Partner für die Kennzeichnungstechnologie bei der Teebeutelverpackung ist Bluhm Systeme aus Rheinbreitbach (DE). Das ostfriesische Unternehmen greift vor allem auf zwei Produkte aus dem Kennzeichnungs-Portfolio zurück: das Compactline-Steuersystem der Markoprint-Serie für die Markierung der Briefchen, in welche die Teebeutel verpackt werden, und den sparsamen Continuous-Inkjet-Drucker Linx 7300 Solver. Dieser druckt auf die Unterseiten der Teebeutelkartons die Produktionsinformationen.

Bestechende Ergebnisse auf Folienbriefchen. «Für die Bedruckung der Teebeutelbriefchen nehmen wir am liebsten die Compactline-Drucker mit HP-Druckköpfen. Die Druckresultate sind selbst auf den Folienbriefchen hervorragend», freut sich Christian Abrams, Werksleiter und Prokurist des Teeproduzenten. Dass dies so ist, liegt an der schnell trocknenden, wasserbasierten Spezialtinte. Bis zu 25 mm hohe Schriften, Barcodes und Logos lassen sich mit einer Auflösung von 600 dpi drucken, wenn beide Druckköpfe übereinander angebracht und gemeinsam angesteuert werden. Oder Betriebe können – bei gegenüberliegender Montage – auch Vorder- und Rückseite eines Produkts gleichzeitig bedrucken.
Die Druckköpfe des Markoprint-Compactline-Tintenstrahldruckers arbeiten beim ostfriesischen Unternehmen allerdings separat an zwei verschiedenen Verpackungslinien, wo die Folienbahnen durchlaufen. Das Steuergerät ist einige Meter entfernt aufgestellt, wobei der maximale Abstand 13 Meter beträgt. An der Steuereinheit verwalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die verschiedenen Druckinformationen. «Die Mitarbeiter aus der Produktion loben den Bedienkomfort und die gleichbleibend hohe Druckqualität des Markoprint Compactline. Die Tintenkartusche enthält auch noch den Druckkopf. Nach jedem Kartuschenwechsel haben wir quasi wieder eine runderneuerte Druckeinheit», betont der Werksleiter.

» Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 11/13.