Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
08.03.2013

Starker Franken setzte Schweizer Guezli-Bäckern zu

Der Gesamtabsatz der Schweizer Dauerbackwaren-Hersteller konnte das Vorjahresniveau nicht egalisieren. Er verringerte sich um 1,8 Prozent auf 46 550 Tonnen. Der damit generierte Umsatz ging um 1,4 Prozent zurück und beläuft sich auf 455,0 Millionen Franken. Standard-Biscuits (40,4 Prozent)
und Spezialitäten (30,7 Prozent) machten rund 71 Prozent der abgesetzten Mengen aus. Die grösste mengenmässige Wachstumsrate erzielte die Branche mit Apéro- und Salzgebäcken (+1,6 Prozent) sowie mit brotähnlichen Gebäcken (+1,3 Prozent). Bei den Standard-Biscuits (–1,7 Prozent), den
Spezialitäten (–3,4 Prozent), den haltbaren Frischbackwaren (–4,0 Prozent) und den Spezialfabrikationen (–4,2 Prozent) waren die abgesetzten Mengen hingegen rückläufig. Auf dem Inlandsmarkt setzten die Dauerbackwaren-Hersteller mit 31 424 Tonnen praktisch gleich viele Produkte ab wie im Vorjahr. Der damit erzielte Umsatz stieg leicht um 0,8 Prozent auf 332,3 Millionen Franken. Die Nachfrage nach den einzelnen Produktegruppen war weitgehend konstant. Einzig bei den Spezialfabrikationen (–4,8 Prozent) mussten deutlich rückläufige Absatzmengen im
Inlandsverkauf hingenommen werden. Erfreulicherweise konnten die Schweizer Dauerbackwaren-
Hersteller ihren Marktanteil im Inland aufgrund der um 0,9 Prozent auf 21 408 Tonnen gesunkenen Importe gegenüber dem Vorjahr von 59,3 Prozent auf 59,5 Prozent steigern. Diese Veränderung ist insofern bemerkenswert, als importierte Biscuits aufgrund des Wechselkurses günstiger wurden. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum an Dauerbackwaren ist im Jahr 2012 um weitere 110 g gesunken und liegt noch bei 6,61 kg.