Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Convenience: Ausgabe 10/2014, 06.10.2014

Vegetarische Snacks

Fingerfood ist bei Veranstaltungen immer eine willkommene Verpflegung. Seit Anfang 2014 gibt es im Convenience-Bereich einen neuen Snack – die vegetarischen Foodballs sind tatsächlich eine runde Sache.

Convenience-Produkte sind nicht nur bei Konsumenten beliebt, sondern auch in der Gastronomie und bei Catering-Services. Die Vielfalt der leckeren Gerichte macht es auch leicht, für viele Menschen schnell ein leckeres Gericht auf den Teller zu zaubern. Seit Anfang 2014 gibt es in der Schweiz ein neues Produkt, das das Handelsunternehmen Delico auf den Markt gebracht hat. Die vegetarischen Foodballs hat der holländische Produzent exakt nach den Wünschen seines Schweizer Partners weiterentwickelt. Das Ergebnis der über dreijährigen Entwicklungsphase kann sich sehen lassen.

Gemüsefüllung in knuspriger Hülle.

Die Foodballs zeichnen sich durch eine herzhafte Gemüsefüllung aus, die von einer knusprigen Panade umhüllt ist. Gastrobetriebe können derzeit zwischen einer Füllung aus Pilzen und Brokkoli mit Pilzen auswählen. Im Gegensatz zu anderen Snacks sind diese aber nicht zum frittieren gedacht, sondern lassen sich einfach im Backofen zubereiten. «Für uns war der Gesundheitsaspekt wichtig. Viele Snacks und Apérogerichte werden frittiert und enthalten damit relativ viel Fett. Wir wollten den Gesundheitsfaktor von Gemüse behalten», erklärt Irene Niederer, Produktmanagerin bei Delico.

Das Geheimnis liegt in der Rezeptur.

Um auf dem Schweizer Markt erfolgreich zu sein, legte das Handelsunternehmen die Latte für Qualität recht hoch. So durfte beispielsweise der Transfettanteil zwei Prozent nicht überschreiten. Zudem enthalten die Foodballs keine gehärteten Fette. So kamen zu dem hohen Qualitätsanspruch des Herstellers, der bewusst auf den Zusatz von Geschmacks- und Aromastoffen verzichtet, noch die Besonderheiten des Schweizer Marktes dazu. Eine andere Herausforderung bestand in der industriellen Zubereitung. Die Füllung brauchte eine bestimmte Konsistenz, damit sie sich maschinell formen und panieren lässt. Zudem musste die Panade bestimmte Anforderungen erfüllen. So durfte sie beispielsweise während des Backprozesses weder auseinanderbrechen noch Risse bekommen. «Die Produktentwickler hatten es mit diversen Schwierigkeiten zu tun, da sie nicht nur auf die Konsistenz der Füllung achten mussten. Alles zusammengefasst, war es keine triviale Aufgabe, doch das Ergebnis hat uns überzeugt», so die Produktmanagerin.

Garantierte Frische.

Für die knusprigen Balls verwendet der Produzent erntefrisches Gemüse, das er sowohl aus Holland als auch aus den europäischen Nachbarländern bezieht. Die Gemüsefüllung bereitet das holländische Unternehmen täglich frisch zu und frittiert die panierten Bällchen kurz vor. Die im Kühltunnel schockgefrorenen Foodballs sind dann fertig für die Verpackung und den Versand.

Auf der Suche nach neuen Trends.

Die Experten des Schweizer Lebensmittelhänd­lers sind stetig auf der Suche nach neuen Produkten, die auch im Inland erfolgversprechend sind, wie die Produktmanagerin sagt: «Für die Erweiterung unserer Produktportfolios schauen wir uns auf den Märkten um. Wir gehen auf Messen auch im Ausland und prüfen die Angebote. Doch alles, was im Ausland funktioniert, muss nicht zwingend in der Schweiz Absatz finden. Das ist immer noch eine spannende He­r­ausforderung zu sehen, auf welchen Märkten Produkte gut laufen und welches auch für den Inlandsmarkt geeignet sein könnte. Bei den Foodballs sind wir auf gutem Wege. Diese haben an der Messe Alimentaria 2014 in Barcelona den ‹International Award for best international Product at Innoval› gewonnen.» Bisher gibt es die vegetarischen Snacks nur für den Gastronomiebereich. Doch es soll die Gemüsebällchen in absehbarer Zeit auch für den Einzelhandel geben. Aber das braucht seine Zeit.



Weitere Informationen:
Delico AG




Ob eine Mischung aus Pilzen und Brokkoli ...


... oder eine reine Pilzfüllung, ...


... wer auf Fleisch verzichtet, muss nicht gleichzeitig auch auf Genuss und schon gar nicht auf Vielfalt verzichten