Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verfahrenstechnik: Ausgabe 05/2014, 12.05.2014

Flexible Füllmaschine erlaubt höhere Margen

Lebensmittelproduzenten wollen heutzutage schnell auf Markt­veränderungen und Konsumentenwünsche reagieren können. Doch dazu sind sie auf innovative Technik angewiesen, die sich kostengünstig und flexibel anpassen lässt.

Autor: Heike Thevis, Pressereferentin

Die Lebensmittelbranche wandelt sich kontinuierlich. Lebensmittelhersteller wollen flexibel auf Marktveränderungen und Konsumentenwünsche reagieren und darauf vorbereitet sein. In der Folge brauchen Abfüller und Co-Packer die passende technische Ausstattung, um das realisieren zu können, was heute gewünscht ist, um aber auch auf das vorbereitet zu sein, was die Kunden in Zukunft wünschen. Gleichzeitig gilt es für Hersteller, eine Antwort auf den stetig steigenden Margendruck zu finden, um mit Flexibilität und Effizienz in einem wettbewerbsintensiven Umfeld langfristig bestehen zu können. Food-Option-Füllmaschinen von SIG Combibloc bieten eine passende Antwort auf diese Herausforderung im Food Business.

Einfache Abfüllung.

Die innovativen Füllmaschinen, die auf der hauseigenen Standardfülltechnik basieren, hat der Hersteller für die Abfüllung zusätzlicher Food-Produkte mit technischen Anpassungen erweitert. Ist eine Füllmaschine mit der Food Option ausgestattet, kann die Menge der stückigen Produktbestandteile bis zu 10 Prozent betragen, die Grösse der Stückchen bis zu 6 mm, die Grösse der Fasern 1  15 mm; die mögliche Viskosität beträgt bis zu 3500 mPas. Damit bieten Food-Option-Füllmaschinen die Gelegenheit, ein vielfältiges Spektrum an Food-Produkten schnell und ohne gros­se Investition aseptisch abzufüllen. Die Flexi­bilität der Füllmaschinentechnologie ist der Schlüssel zu Produkten, die höhere Margen erlauben.

Erweiterung des Produktsortiments.

Das Thema «Marge» beschäftigt die Lebensmittelindustrie derzeit stärker als je zuvor. Insbesondere vor diesem Hintergrund können aseptische Food-Option-Füllmaschinen eine interessante Chance für jeden Lebensmittelhersteller sein, der sein bisheriges Produktsortiment um profitable Produkte erweitern will. Dabei muss er nicht gleich in eine komplexe High-End-Lösung zur Abfüllung von Food-Produkten wie Fertiggerichten oder grossstückigen Suppen und Saucen investieren: Ganz gleich, ob er als Getränke­produzent neu in das Food-Geschäft einsteigen will oder ob er als bereits bestehender Lebensmittelhersteller eine Investition zur Produkterweiterung plant. «Wir haben über 35 Jahre Erfahrung und ausgereiftes Know-how im Bereich der Abfüllung von haltbaren Getränken und Lebensmitteln. Die Füll- und Packungsoptionen haben wir im Verlauf der Jahre im wahrsten Sinne des Wortes ‹Stück für Stück› erweitert. Heute lassen sich mit unseren modernen Food-Füllmaschinen Produkte mit Stückgrös­sen von bis zu 25 mm aseptisch abfüllen – einzelne Fasern können sogar Längen von bis zu 40 mm haben. Der Stückanteil kann bis zu 50 Prozent betragen. Aber nicht jeder Hersteller, der im Food-Business aktiv ist oder dort einsteigen will, reizt die Gelegenheit dieser Food-Füllmaschinen aus, die für die ‹Königsklasse› der flüssigen Food-Produkte konzipiert sind. Eine Vielzahl von Food-Produkten lässt sich bereits mit den schlankeren Food-Option-Füllmaschinen abfüllen, die auf der bewährten und weniger komplexen aseptischen Standardfülltechnologie basieren», erklärt Frank Ludwig, Global Product Manager Food bei SIG Combibloc.

Vielfalt und Flexibilität.

Wer als Lebensmittelhersteller auf die aseptische Abfüllung von Produkten in Kartonpa-ckungen setzt, findet in den Food-Op­tion-Füllmaschinen die Lösung mit einer ungewöhnlichen Vielfalt und Flexibilität. Denn neben klassischen Getränken lassen sich mit den Food-Option-Füllmaschinen auch pastöse und hochviskose Foodprodukte und Produkte mit einem bestimmten Stückanteil in aseptische Kartonpackungen abfüllen.

Beispielsweise ist ein Hersteller – der auf die Produktion und Abfüllung von Säften und Saftprodukten speziali­siert ist  – in der Lage, mit den Abfüllmaschinen das herkömmliche Produktportfolio haltbar in Kartonpackungen zu verpacken. Er hat darüber hinaus die technische Voraussetzung, das Produkt­sortiment mit ein und derselben Füllmaschine um Produkte aus dem Food-Segment zu erweitern und damit höhere Margen zu erzielen. Dabei sind nicht nur viskose und pastöse Produkte problemlos realisierbar wie etwa Tomato Frito (Tomatensauce mit Öl), sondern auch Tomatenpassata (Toma­tenpüree) oder cremige Pastasaucen mit Kräutern oder kleinen Zwiebel- und Gemüsestückchen.

Einstieg ins Food-Business.

Diese Vielfalt lässt sich problemlos auf andere Produktsegmente übertragen wie beispielsweise auf den Bereich Suppen, die sich ebenfalls auf Food-Option-Füllma-schinen abfüllen lassen. Neben der Option, etwa Getränke und Brühen auf ein und derselben Füllmaschine abzufüllen, bieten die Maschinen die Voraussetzung, auch komplexere und somit meistens margenstärkere Produkte wie etwa Velouté- oder Mouliné-Suppen in Karton­packungen zu füllen.

Auch im Bereich der Milchprodukte lassen sich für Lebensmittelhersteller neue Geschäftsfelder erschliessen. Denn Produzenten können nicht nur Milch und Milchmixgetränke mit den aseptischen Food-Option-Füllmaschinen abfüllen, sondern auch viskosere Dessertsaucen, Pudding oder Custard.

Lebensmittelhersteller, die das aseptische System bereits erfolgreich im Saft- oder Milchbereich einsetzen und ihr Portfolio mit Produktneuheiten erweitern oder ins Food-Business einsteigen wollen, sind mit einer Food-Option-Füllmaschine optimal aufgestellt und können so in Zukunft beispielsweise auch Suppen, Saucen und Desserts mit kleinen Stückchen und Fasern oder hochviskose Produkte abfüllen.

Erweiterung des Sortiments.

Ebenso können Lebensmittelhersteller, die bereits erfolgreich Food-Produkte wie Tomatenpassata, Cremesuppen oder Dessertsaucen in aseptische Kartonpackungen abfüllen und über die Investition in eine neue, weitere Füllmaschine zur Abfüllung von Foodprodukten nachdenken, mit der Food-Option-Maschine das Produktspektrum deutlich erweitern. «Bei den innovativen Food-Option-Füllmaschinen haben wir unser Know-how aus dem Bereich der aseptischen Food-Fülltechnologie mit ihrer Produktvielfalt und Flexibilität auf die Standardfüllmaschinen übertragen. Und das auf einfache Art und Weise, ohne zusätzliche Komplexität in das gesamte System zu bringen. Der Kunde bezahlt nur das, was er wirklich nutzt. Somit sorgen wir dafür, dass unseren Kunden sich neue, margenträchtige Produktsegmente erschliessen können – und das mit einem überschaubaren Investment», so Frank Ludwig.

Moderne Technik erleichtert die Erweiterung des Produktsortiments


Weitere Informationen:
SIG Combibloc GmbH & Co KG
www.sig.biz