Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 06/2014, 16.06.2014

Geschäftsprozesse optimieren

Mit dem ERP-Connector – einer adminstrierbaren Verwaltungsplattform – lassen sich moderne Hardware- und Peripheriegeräte in Produktion und Logistik einfach und flexibel an vorhandene ERP-Systeme anbinden.

Autor: Michael Brockschmidt Vertriebsleiter

Mit dem ERP-Connector hat die SLA eine innovative, zentral adminis­trierbare Verwaltungsplattform zur In­tegration branchenspezifischer Peri­pherien wie Fat-O-Meter (FOM), AutoFOM und Waagen, Etikettendrucker und Preisauszeichner, speicherprogrammierbare Steuerungen, RFID-Technologie und Scanner in führende ERP-Systeme entwickelt. Damit lassen sich Hunderte von Endgeräten der führenden Hersteller unterstützen. Fachpersonen können die Plattform innerhalb weniger Minuten problemlos integrieren und völlig herstellerunabhängig austauschen. Die Kommunikation auf der Basis gängiger Netzwerkprotokolle kann in Echtzeit oder mit Zwischenpufferung der Datenpakete erfolgen. Dadurch lassen sich sowohl Online- als auch Offline-Lösungen verwirklichen. Der ERP-Connector benötigt nur geringe Systemressourcen, um übliche Schnittstellenprobleme dauerhaft und zuverlässig zu lösen.

Dienstleistungen rund um ERP-Systeme.

Auf Basis dieser zentralen, standardisierten Datendrehscheibe konzipieren, modellieren und implementieren die Spezialisten von SLA Prozesse und Dialoge in Produktions- und Logistikbereichen der Lebensmittelverarbeitung. Eine besondere Stärke liegt in der vollständigen Integration in die entsprechenden Branchenmodule des ERP-Systems von SAP. Von Produzenten hergestellte, nach IP 69K zertifizierte Industriecomputer nehmen in übersichtlichen Touchscreen-Dialogen Wareneingangsbuchungen entgegen, unterstützen bei der Qualitätskontrolle und Klassifizierung oder dienen der Rezepturüberwachung und Produktionsplanung. Alle wesentlichen Informationen erhalten die Benutzer in übersichtlichen Eingabemasken, die mit den entsprechenden Branchenmodulen des SAP-Systems in Echtzeit kommunizieren. Selbst umfangreiche, automatische Lagerverwaltungen mit SPS-Anbindung lassen sich direkt integrieren. Mit modernen, grafischen Adobe-Flex- oder Web-Dynpro-Dialogen werden Warenbewegungen just in time per Websockets zum SAP-Prozessauftrag gebucht und die angebundene Peripherie beispielsweise mit Etikettendaten versorgt. Die Auftragsverwaltung verfügt immer über aktuelle Bestände und Liefer­daten. Ausgehende Fertigprodukte lassen sich per EDI-Schnittstelle bereits an den Empfänger senden, bevor die Waren dort eintreffen.

Anwendung bei einem führenden Wurst- und Schinkenhersteller.

Bei einem bekannten Wurst- und Schinkenhersteller hat das Unternehmen verschiedene Prozesse im Wareneingang, in den Produktionslinien und in einem Hochregal­lager mit 20 000 Behälterplätzen optimiert und an SAP angebunden. Im Wareneingang haben die Experten vier Arbeitsschritte in einen Prozess überführt: Über Barcodescanner erfassen Mitarbeiter Daten wie Gewicht, Artikelnummer, Lieferant und Chargennummer automatisch, die das System an SAP übergibt. Der Scanner druckt automatisch ein Schlaufenetikett zur Dokumentation aus. Mit dessen Befestigung an der Ware lässt sich der Lauf durch die Verarbeitungsstationen vollständig rückverfolgen.

In der Fleischzerlegung haben die Experten eine vollautomatische Förder­anlage für Kisten installiert, die mit RFID-Transpondern ausgerüstet sind. Die Daten werden über den ERP-Connector mit SAP ausgetauscht und die Förderanlage gesteuert. So erreichte der Schinken- und Wursthersteller eine optimierte Chargierung, einen effizienten Prozessablauf für die Mitarbeiter und eine aktuelle Bestandsführung in SAP.


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DE-49610 Quakenbrück
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