Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 06/2014, 08.07.2014

Sinuspumpe für scherempfindliche Produkte

Die Verdrängerpumpe arbeitet nach dem Sinus- p­rinzip. Das Prinzip ist simpel und effizient zugleich. Das hohe Ansaugvermögen durch den ständigen geöffneten Saugraum zum Fördern von empfindlichen Produkten sowie Produkten mit Feststoffen und stückigem Inhalt ist die wichtigste Eigenschaft der Sinuspumpe. Eine Sinuskurve, die als Scheibe (Rotor) auf einer Antriebswelle angebracht ist, transportiert das zu fördernde Produkt schonend und gleichmässig durch vier gleich aufgeteilte Kammern. Ein Abdichtschieber übernimmt hierbei die Trennung von Saug- und Druckseite der Pumpe. Der Sinusrotor arbeitet in zwei separaten Statoren, damit Pumpengehäuse und Deckel keinem Verschleiss unterliegen. Durch diesen Konstruktionsvorteil kann der Hersteller eine lebenslange Garantie auf Gehäuse und Deckel gewähren. Die Hauptdichtung der Pumpe ist in unterschiedlichen Varianten, je nach Anwendungsfall, erhältlich. Hierbei bietet der Produzent diverse Gleitring- und Wellenringabdichtungen sowie Sonderdichtungen an. Die Entwicklung dieses Pumpenprinzips erfolgte im Jahre 1982 und befindet sich seither erfolgreich im Einsatz. Zu den wichtigen Kennzahlen zählen:

  • Förderleistungen von 1000 bis 39 000 l/h
  • Drücke bis zu 15 Bar (25 Bar als Sonder­ausführung)
  • Drehzahlen bis zu 600 Upm
  • Stückigkeiten bis zu 30 mm, je nach Pumpengrösse (Festkörper)
  • Temperaturen bis zu 95 °C (130 °C als Sonder­ausstattung)
  • Viskositäten bis zu 3 000 000 CPS
  • Saugleistung bis maximal 0,9 Bar
  • Antriebe mit fester oder variabler Drehzahl
  • Montage auf stationärer oder fahrbarer Grundplatte



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