Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Dienstleistungen: Ausgabe 01-02/2015, 10.02.2015

Neue EU-Verordnung für Kennzeichnung

Seit Dezember 2014 gilt in der EU die neue Kennzeichnungs-Verordnung, die die Verbraucher über die Inhaltsstoffe, allfällige Allergiestoffe und anderes aufklärt. Was bedeutet das für die Schweiz? Wie soll das funktionieren? Und hat das vielleicht sogar auch Vorteile?

Lebensmittelproduzenten deklarieren ja eigentlich schon lange. Neu ist aber, dass es eine erweiterte genaue EU-Vorgabe gibt, die allerdings für Schweizer Unternehmen noch nicht gilt. Nach EU-Vorgaben müssen die Inhalte seit Dezember letzten Jahres wie folgt deklariert sein:

Unter anderem besteht die Pflicht zur Bereitstellung von Nährwertinformationen auf Fertigprodukten. Hersteller müssen den Ursprung von unverarbeitetem Fleisch ebenfalls angeben. Allergie auslösende Stoffe sind im Zutatenverzeichnis hervorzuheben.

Diese verpflichtenden Angaben gelten auch für offene, nicht vorverpackte Lebensmittel, wie zum Beispiel Klein­gebäck in Cafés, Restaurants oder Take-aways.

Doch das klingt schlimmer als es ist.

Nachdem der erste Ärger über die EU-Bürokratie verflogen ist und die Industrie sich nüchtern mit der Problematik befasst hat, stellen Verantwortliche fest, dass das eigentlich gar kein Problem ist – aber nur dann, wenn Unternehmen entsprechend vorbereitet sind.

Für Schweizer Firmen gilt die Verordnung (noch) nicht, aber es ist davon auszugehen, dass auch Schweizer Unternehmen dem Wunsch der Kunden nach klarer, eindeutiger Information nachkommen sollten. Da ist es sinnvoll, sich jetzt schon mit der Umsetzung zu befassen. So hat der Markt bereits reagiert und bietet auch für die Schweiz komplette Systeme für die unkomplizierte EU konforme Beschriftung an.

Klare und eindeutige Beschriftung ist ein Verkaufsvorteil.

Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Personen bewusster Leben oder auch an allergischen Reaktionen leiden, kann ein gutes, aber schlecht deklariertes Produkt ungerechtfertigt im Regal oder auf dem Tresen liegen bleiben. Im schlimmsten Fall führt der Verzehr zu gesundheitlichen Folgen, für die der Anbieter wohl oder übel zumindest teilweise gerade stehen muss. Und sei es nur, dass das an sich gute Produkt einen ärgerlichen Imageschaden davonträgt. Es kann sich also durchaus lohnen, mit der guten Deklaration solchen Szenarien vorzubeugen.

Lebensmitteletiketten verordnungsgerecht selber herstellen.

Der Spezialist für Installation von Etikettendrucksystemen, ADES, hat bereits viele Druckersets bei zufriedenen Anwendern laufen. Und jetzt gibt es auch das optimale Paket für die neue EU-Regelung: Smart-Label-Etiketten sind für die Anwendung im Lebensmittelbereich optimal geeignet. Sie dürfen mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, wenn diese Konsumenten vor dem Verbrauch waschen oder schälen. Die Papieretikette weist eine hohe Opazi­tät auf, erlaubt ein scharfes Druckbild und ist gleichzeitig Schmutz abweisend. Ausserdem eignet sie sich für Langzeitauszeichnungen im Temperaturbereich von –30 bis +80 °C und lässt sich ebenso für gekühlte und gefrorene Produkte verwenden.

Dazu hat der Spezialist das kompakte, ultimative Etikettendruckerset entwickelt, mit dem Anwender von der Gestaltung bis zum Druck unkompliziert alles selbst bestimmen können, und so ihre indi­viduellen Etiketten nach EU-Vorgaben immer gleich zur Hand haben.

EU konformes, betriebsbereites Komplettset.

Die bewährten «Plug-and-play»-Druckerpackages installiert der Identtechnikspezialist vor Ort und schult die Mitarbeiter. Kunden erhalten nebst dem leistungsstarken Drucker mit USB-Schnittstelle auch vorformatierte Software (inklusive Datenbankanbindung) für die Etikettengestaltung sowie kreative Mustervorlagen und eine Rolle Smart-Label-Lebensmitteletiketten. Das macht den Einstieg ins Etikettendrucken leicht. Zudem bietet das Unternehmen mit dem Easy-Service-Abonnement eine optimale Unterstützung für den reibungslosen Betrieb.


Weitere Informationen:
ADES AG
www.ades.ch/lebensmittel-etiketten