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Messe Labotec: Ausgabe 04/2015, 07.04.2015

Labotec 2015 zeigt zukunftsweisende Trends

Die Fachmesse für Technologien und Dienstleistungen im Labor, labotec 2015, kehrt nach Lausanne zurück. Die Messe zeigt alles, um mit dem medizinischen Fortschritt, Tarifdruck, Kostensenkung, Leistungsdruck und Qualitätssicherung mithalten zu können.

Vom 6. bis zum 7. Mai wird die Messehalle 7 in Lausanne zum Zentrum für Technologien und Dienstleistungen rund um das Labor. Denn an diesen beiden Tagen zeigen auf der labotec 2015 circa 90 Aussteller, wie Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Pharmazie, Biotechnologie und Lebensmittelchemie sowie benachbarten Feldern den Herausforderungen der Zukunft optimal begegnen.

Ausstellungsbereiche.

Aussteller präsentiere ihre Neuheiten zu den Bereichen Geräte, Reinraum, Dienstleistungen wie Analysen, Forschung & Entwicklung, Kontrollen, Qualifizierung/Validierung/ Zertifizierung, Reinigung/Desinfektion/ Dekontamination/Sterilisation sowie Transport & Logistik. Auch Laboreinrichtungen, Verbrauchsgüter (Chemikalien, Reagenzien etc), Training & Personalrekrutierung sowie Gesetzgebung und Vorschriften gehören zu den Messehiglights.

Rahmenprogramm.

Für einen tiefen Einblick in spezielle Schwerpunktthemen empfiehlt sich das begleitende Vortragsprogramm im ScienceCenter. Es bereichert die Fachmesse mit fundierten Einschätzungen von Experten zu den Fragen, die jedem Akteur in der Branche unter den Nägeln brennen.

Das Programm startet an beiden Messetagen nach dem Mittagessen 13  Uhr mit einem ersten Vortragsblock, setzt sich nach einer Kaffeepause mit einem zweiten Block fort und umfasst insgesamt fünfzehn Beiträge zu Trendthemen, Branchen-Highlights und Erfolgsgeschichten aus dem Labor. Sie geben den Besuchern gleichzeitig unzählige Ansatzpunkte für die zukünftige Gestaltung ihres eigenen Betriebs.

Schwerpunkte.

Der Mittwochnachmittag steht unter dem Motto «Innovationen in der Labortechnik». Das hierzu dargebotene Spektrum umfasst sowohl übergreifende Fragestellungen als auch spannende Einzelthemen. In die erste Kategorie gehören zum Beispiel die Verbundforschung («public private partnership») und der Technologietransfer von staatlichen beziehungsweise öffentlich geförderten Laboratorien zu Industrieunternehmen. Hier erfährt das Auditorium, wie es an dieser Stelle von entsprechenden Projekten profitieren oder den eigenen Betrieb dabei einbringen kann. Des Weiteren stellen Referenten speziell für die Pharmaindustrie stringente Vorgehensweisen unter Verwendung modular aufgebauter «Baukastensysteme» für eine effektivere Forschung und Entwicklung vor – in diesem kapitalintensiven Geschäft ein Muss.

Ebenfalls in die Bereiche der Pharma- und auch der Lebensmittelindustrie fällt das Thema «Leachables and Extractables». Diese zum Beispiel aus Medikamenten­verpackungen auswaschbaren oder extrahierbaren Rückstände sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit, auch in der breiten Öffentlichkeit. In den letzten Jahren haben sich dazu Prüfstandards etabliert. Sie genau zu kennen, bedeutet für jeden Hersteller eine enorme Erleichterung seiner Qualitätssicherung.

Ein ganz an der Laborpraxis orien­tierter Schwerpunkt liegt auf dem Liquid-handling. Einen wichtigen Trend markieren dabei Roboter, die Pipetten und Vials elegant in drei Dimensionen jonglieren. Daneben stellt die Miniaturisierung eine weitere Triebkraft für den Fortschritt dar. So berichtet ein Experte über Experimente mit Lab-on-a-chip-Systemen in der Schwerelosigkeit – ein Weg zur Neu- oder Weiterentwicklung von analytischen Geräten, insbesondere im Bereich der Nanotechnologie.

Am Donnerstagnachmittag stehen Vorträge aus den Bereichen «gesetzliche Anforderungen», «geistiges Eigentum», «Qualitätskontrolle» und «Logistik» auf der Agenda. Im Einzelnen betrifft dies etwa die Realisierung der Guten Herstellungspraxis im Alltag oder die Sicher­stellung des Arbeitsschutzes unter biologischen Aspekten. Hier sei nur an die Risikobewertung beim Handling von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Reinräumen gedacht.

Referenten.

Für die fachliche wie didaktische Qualität bürgt ein ausgewogener Kreis von renommierten Referenten, bei deren Auswahl das Life-Science-Cluster BioAlps und das INARTIS NETWORK zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit (West-)Schweizer Unternehmen im Life-Science-Bereich mitgewirkt haben. Unter den Experten finden sich sowohl Vertreter von öffentlichen Institutionen wie von Unternehmen, teilweise aus der Hightech-Region Arc Lémanique. Ein Highlight setzt bereits zu Beginn am Mittwoch um 13 Uhr Benoit Dubuis, Development Director Wyss Center, Genf, mit einer klaren Positionsbestimmung unter dem Titel «Herausforderungen der Labortechnik». Wer schon weiss, inwieweit er am Begleitprogramm im ScienceCenter teilnehmen wird, kann durch eine Vorabanmeldung zu einem guten Gelingen beitragen. Sie lässt sich schnell und komfortabel über die Website vornehmen (www.easyfairs.com/laboteclausanne).


Weitere Informationen:
easyFairs Labotec
www.easyfairs.com/laboteclausanne/





Messe im Überblick


Veranstaltungsort: MCH Beaulieu Lausanne, Avenue des Bergières 10, CH-1004 Lausanne

Veranstalter: Easyfairs Switzerland GmbH

Datum und Öffnungszeiten: 6. und 7. Mai 2015
Mittwoch und Donnerstag jeweils von 9 bis 17 Uhr