Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Hygiene: Ausgabe 06/2015, 15.06.2015

Entscheidende Faktoren für saubere Produktionen

Lager und Produktionen den hohen Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie anzupassen, ist nicht trivial. Doch Sauberkeit beginnt nicht erst bei den täglichen Reinigungen, sondern schon viel früher und zwar in den Eingangsbereichen.

Autor: Daniel Engelhardt Senior-PR-Berater

Bilder: HEUTE Maschinenfabrik GmbH

Verbesserte Arbeitssicherheit, weniger Reklamationen sowie gesenkte Reinigungs- und Renovierungskosten: Die Vorteile sauberer Lager- und Produktionsbereiche liegen auf der Hand. Was aber müssen Entscheider bei der Wahl eines Reinigungssystems beachten? Christian Löwe, Geschäftsführer der Heute Maschinenfabrik gibt Unternehmen fünf Entscheidungshilfen und erklärt, worauf Anwender bei Massnahmen zur innerbetrieblichen Sauberkeit achten sollten.

Schmutz verhindern.

Unternehmen müssen Schmutz dort bekämpfen, wo er entsteht. Massnahmen zur innerbetrieblichen Sauberkeit sollten daher immer vor dem Lager oder der Produktion ansetzen. Am Besten im Einfahrtsbereich. Alle anderen Lösungsansätze wie höhere Reinigungszyklen sind nur ein Kampf gegen Windmühlen. Von aussen tragen Reifenprofile, Räder oder Schuhsohlen Verschmutzungen immer wieder nach drinnen. Diese Verunreinigungen werden von anderen Profilen wiederum aufgenommen und in noch sensiblere Bereiche getragen. Das gefährdet die Qualität von Produktion und Lagerung. Auch für das eigene Image ist eine sichtbare Lösung an der Einfahrtzone von Vorteil. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sehen auf Anhieb, dass sich ein Unternehmen aktiv für die technische Sauberkeit des eigenen Betriebs einsetzt.

Modularer Aufbau.

Jedes Unternehmen ist anders, und dementsprechend variieren auch die Anforderungen. Ein Reinigungssystem sollte dies berücksichtigen und sich für unterschiedliche Branchen gleichermassen eignen oder anpassen lassen – egal ob es sich um ein Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, dem Chemie- oder Pharmasektor oder der Automobilproduktion handelt. Da der Platz an der Einfahrtzone häufig stark begrenzt ist, müssen derartige Reinigungssysteme auch flexibel in der Grösse sein. Wichtige Kriterien sind zudem, ob eine Reinigung von Schuhsohlen erfolgen soll oder welche Art von Transportfahrzeug gesäubert wird. Bei modularen Lösungen können Unternehmen auch zwischen unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten und Wannentiefen wählen.

Auch Feuchtigkeit bekämpfen.

Die Reduzierung von Schmutz auf Hallenböden und in Produktionsstätten verringert das Unfallrisiko. Neben generellen Verschmutzungen ist besonders Nässe ein Gefahrenherd. Sowohl für Stapler als auch für Fussgänger stellt Nässe eine grosse Rutschgefahr dar – gerade bei den neuen glatten Industrieböden. Eine Massnahme zur Schmutzbekämpfung sollte daher auch das Einschleppen von Feuchtigkeit auf Böden verhindern können. Am Markt gibt es Lösungen, die derartige Trockenzonen optional anbieten. Eine Lösung, die neben Schmutz auch für trockene Reifen, Räder und Schuhsohlen sorgt, verringert das Unfallrisiko und erhöht die innerbetriebliche Arbeitssicherheit.

Auf Nachhaltigkeit setzen.

Bei der Wahl einer entsprechenden Lösung sollten Unternehmen nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch denken und mit Weitblick agieren. Ein System, das Reifen bei der Überfahrt automatisch reinigt und ohne Strom auskommt, spart weitere Kosten und ist deutlich nachhaltiger. Gerade in der Einfahrtzone stellen Verkabelungen oder technische Gerätschäften potenzielle Gefahrenquellen dar. Auch Rampenlösungen sind durch die Vielzahl der Überfahrten auf Dauer kontraproduktiv. Im Optimalfall werden Reinigungssysteme ebenerdig in den Hallenboden eingelassen. Entscheider sollten sich darüber hinaus über die Belastbarkeit informieren – sowohl in Bezug auf das Gewicht als auch bezüglich der Anzahl der Überfahrten.

Installation und Wartung.

Nachhaltig ist was funktioniert und Zeit und Kosten spart. Bei der Installation eines Systems sollten Unternehmen jedoch keine Kompromisse eingehen. Der Einsatz eines Wannensystems kann entweder über eine Rampenlösung oder über das Einlassen im Hallenboden erfolgen. Natürlich bedarf eine ebenerdige Lösung mehr Zeit, das zahlt sich aber aus. Schon vor der Installation sollten sich Entscheider Gedanken über die Wartung und Reinigung des jeweiligen Systems machen. Elektrisch betriebene Lösungen müssen von Technikern konstant geprüft werden. Das hält die laufenden Kosten hoch. Die Alternative sind Bürstensysteme, die mit Wannen ausgestattet sind. Hier wird die Verschmutzung zentral gesammelt und kann vom Reinigungspersonal einfach abgesaugt werden. Mit ProfilGate hat die HEUTE Maschinenfabrik eine spezielle Reinigungslösung für die Industrie entwickelt. Weitere Informationen zu dem System unter www.profilgate.com


Weitere Informationen:
HEUTE Maschinenfabrik GmbH
www.profilgate.com




Technische Sauberkeit hilft, Schmutz bereits von Anfang an zu vermindern