Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 7-815/2015, 10.08.2015

Hug investiert trotz starkem Franken

Die Franken-Hausse bringt auch für die Backwaren-Unternehmung HUG AG in Malters/Luzern Herausforderungen mit sich. Zum einen werden durch die Frankenstärke die Exportpläne erschwert und zum anderen sind Import-druck und Einkaufstourismus grösser geworden. Gleichzeitig konsumieren die Schweizerinnen und Schweizer weniger Biscuits. Wegen schwachem Konsum und Tourismus ist der Gastroumsatz in der Schweiz ebenfalls zurückgegangen. Diese Umstände haben zur Folge, dass der Umsatz der Unternehmensgruppe HUG-Familie per Ende Juni insgesamt knapp auf Vorjahresniveau liegt. Trotz dieser erschwerten Bedingungen investiert HUG in Personal und Infrastruktur. Zudem will das Unternehmen mit der überarbeiteten Strategie die Marken HUG, Wernli und DAR-VIDA weiter stärken. Im Ausland legt die Gruppe einen besonderen Fokus auf die Tartelettes-Produkte. Doch die Bremsspuren im Export sowie der rückläufige Konsum in der Schweiz werden 2015 zu einer Stagnation führen. Erfreulich ist das weitere Wachstum der Marke DAR-VIDA in der Schweiz sowie der Spezialcracker im Ausland. Bedingt durch die Frankenstärke werden weitere Private Labelumsätze aufgegeben werden müssen, wie das bereits bei der ersten Franken-Aufwertung im Jahr 2011 der Fall war.