Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
31.03.2015

Barry Callebaut kann Verkaufsmenge im ersten Halbjahr steigern

Barry Callebaut, einer der weltweit führenden Hersteller hochwertiger Schokoladen- und Kakaoprodukte, steigerte seine Verkaufsmenge im ersten Halbjahr 2014/15 (per 28. Februar 2015) um 2,0 Prozent auf 893 437 Tonnen. Wichtigste Wachstumstreiber waren das Outsourcing und das Gourmetgeschäft. Mit +3,9 Prozent beschleunigte sich das Verkaufsmengenwachstum im zweiten Quartal. Dieses solide Wachstum hat das Unternehmen in einem derzeit schwachen globalen Schokoladenmarkt erzielt, dessen Verkaufsmenge um -1,5 Prozent zurückging.

Aus regionaler Sicht erzielte die Gruppe vor allem in den Hauptmärkten Westeuropa sowie Nord- und Südamerika ein besonders gutes Verkaufsmengenwachstum. Dabei profitierte das Wachstum erneut von der starken Entwicklung der beiden globalen Gourmetmarken Callebaut und Cacao Barry, die im Bereich Gourmet- & Spezialitätenprodukte zur signifikanten Steigerung von +6,0 Prozent beitrugen.
Der Umsatz wuchs um 11,6 Prozent (+14,5 Prozent in Lokalwährungen) auf CHF 3,24 Milliarden aufgrund der höheren Kakaobohnenpreise im Vergleich zum Vorjahr und gestiegenen Verkäufen von hochwertigeren Produkten.
Der Bruttogewinn erhöhte sich dank des vorteilhafteren Produktmix (stärkerer Fokus auf Spezialitätenprodukte und Gourmet) um 5,8 Prozent (+9,5 Prozent in Lokalwährungen) auf CHF 446,2 Millionen. Insgesamt wirkte sich die Combined Cocoa Ratio allerdings negativ auf die Profitabilität der Kakaoverarbeitung der Gruppe aus.
Ausgehend von einer bereits starken Vorjahresbasis stieg der Betriebsgewinn (EBIT) um 8,7 Prozent (+13,0 Prozent in Lokalwährungen) auf CHF 219,2 Millionen dank des höheren Bruttogewinns und einer straffen Kostenkontrolle. Die Gruppe steigerte zudem ihren EBIT pro Tonne um +6,6 Prozent auf CHF 245,3 (+10,8 Prozent in Lokalwährungen). Der Konzerngewinn erhöhte sich um 10,7 Prozent (+16,3 Prozent in Lokalwährungen) auf CHF 132,4 Millionen, positiv beeinflusst von der guten EBIT-Entwicklung. Insgesamt betrugen die Währungsumrechnungseffekte auf Stufe Gruppen-EBIT CHF -8,7 Millionen, teilweise als Ergebnis des jüngsten Anstiegs des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro.
CEO Jürgen Steinemann zum Ausblick: «Wir rechnen mit einer weiteren Beschleunigung des Verkaufsmengenwachstums im zweiten Semester, unterstützt durch alle unsere Wachstumstreiber. Unser Fokus auf Margen und Kosten wird weiteres profitables Wachstum zulassen und uns helfen, den schwierigen Kakaomarkt zu kompensieren. Vorbehaltlich der erwarteten negativen Währungsumrechnungseffekte auf unseren Gewinn bestätigen wir unsere mittelfristigen Finanzziele.»



Jürgen Steinemann, CEO der Barry Callebaut Gruppe freut sich über das positive Halbjahresergebnis