Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
21.01.2015

Besseres Wachstum als der Weltmarkt

Die Barry Callebaut Gruppe veröffentlichte am 21. Januar 2015 die Verkaufszahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2014/15, per 30. November 2014. Die Höhepunkte sind sind die um 0,2 Prozent gestiegenen Verkaufsmengen in einem um 1,8 Prozent rückläufigen Weltmarkt und das Umsatzplus von 15,1 Prozent. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählen der Hauptmarkt Westeuropa, der sich wieder auf dem Wachstumspfad befindet, der Bereich Gourmet- & Spezialitätenprodukte (+3.8%) sowie sowie der Asien-Pazifik-Markt (+9.3%).

Barry Callebaut, Hersteller von hochwertigen Schokoladen- und Kakaoprodukten, steigerte seine Verkaufsmenge in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 (per 30. November 2014) um 0,2 Prozent auf 465,046 Tonnen. Die Wachstumstreiber waren der Hauptmarkt Westeuropa, die Gourmet- & Spezialitätenprodukte (+3,8 Prozent) sowie die Region Asien-Pazifik (+9,3 Prozent). Dieses positive Wachstum konnte die Gruppe in einem insgesamt anspruchsvollen Marktumfeld erzielen: In der Berichtsperiode verlangsamte sich der globale Schokoladenmarkt weiter, und die Volumen gingen um 1,8 Prozent zurück.
Der laufende Fokus auf eine präzisere Kundensegmentierung und die Verbesserung des Produktmix zahlten sich in Form einer anhaltend guten Margenentwicklung bei Schokoladeprodukten aus.
Der Umsatz wuchs infolge höherer Kakaobohnenpreise und eines vorteilhafteren Produktmix um 15,1 Prozent auf CHF 1,743.6 Mio.
Auswirkungen der Aufhebung des CHF-Mindestkurses gegenüber dem Euro durch die Schweizerische Nationalbank
Die Barry Callebaut Gruppe tätigt 99 Prozent ihrer Geschäfte ausserhalb der Schweiz und hat somit eine begrenzte operative Abhängigkeit vom Schweizer Franken. Darüber hinaus sichert die
Gruppe alle relevanten Risiken aus operativen und finanziellen Transaktionen ab. Da die Konzernrechung in Schweizer Franken geführt wird, könnte jedoch ein Währungsumrechnungseffekt auf die publizierten Zahlen resultieren.
Ausblick
CEO Jürgen Steinemann zum Ausblick: «Wir haben ein solides Portfolio an neuen Volumen in allen drei Wachstumsbereichen – unserem Geschäft in den Schwellenländern, dem Outsourcing und dem Gourmetgeschäft – die im zweiten Halbjahr in Produktion gehen. Zudem liegen wir auf Kurs bei der weiteren Verbesserung unserer Produktmargen für Schokoladenprodukte. Trotz des aktuell volatilen Währungsumfeldes sind die Grundlagen unseres Unternehmens intakt. Vorbehaltlich Währungsumrechnungseffekten bestätigen wir unsere Mittelfristziele.»