Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Qualitätssicherung und Analytik: Ausgabe 10/2016, 03.10.2016

Genau der passende Typ für Anwendungen bis PL d

Die Lichtgitter Typ 3 lassen sich in allen Industriebereichen einsetzen, wenn ein barrierefreies Sicherheitskonzept erfüllt werden soll. Je nach Situation gibt es Varianten für Finger-, Hand- und Körperschutz, in Längen von 15 cm bis 180 cm

Die Lichtgitter PSENopt II erlauben ab sofort die Anwendungen der Sicherheitskategorie Performance Level d (PL d). Der moderne Lichtgittertyp schliesst damit die «Typen-Lücke» der überarbeiteten Version IEC 61496-1. Mit der Lichtschranke PSENopt II ist es nicht mehr notwendig, auf Typ 4 auszuweichen, wenn PL d gefordert ist. So lässt sich mit den Lichtgittern das für die Sicherheitsanforderung genau passende Level umsetzen. Das spart letztlich Kosten, da Anwender nicht überdimensionieren müssen.

Die Norm IEC/EN 61496

zu Lichtschranken, Lichtvorhängen und Lichtgittern definiert lediglich die Typen 2 und 4: Nach der Änderung der Norm sind Typ 2 Lichtgitter nur noch in Applikationen mit Performance Level c einsetzbar, Typ 4 Lichtgitter dürfen Unternehmen weiterhin für Performance Level e nutzen. Dem Performance Level d ist Typ 3 zugeordnet, der bisher produktseitig nicht verfügbar war. Daher mussten Anwender im konkreten Fall auf Typ 4 ausweichen, wenn sie die Sicherheitsanforderung PL d erfüllen wollten.

Schutz vor Schock ...

Die Lichtgitter eignen sich vor allem für Handarbeitsplätze, Zuführung/Abführung von Material und für das Materialhandling in Roboterapplikationen. Mit ihrer hohen Schockbeständigkeit von 50g sind sie dabei optimal für raue Industrieumgebungen geeignet. So bieten PSENopt II nicht nur eine erhöhte Flexibilität mit Blick auf ihren Einsatzort, sondern steigern genauso die Maschinenverfügbarkeit.

... und langem Stillstand.

Die Lichtschranken bieten über den Handschutz hinaus als Lichtgitter Typ 3 auch Fingerschutz bis PL d. Die Lichtgitter arbeiten mit durchgängigen Einzelstrahlen, die die sogenannten «Totzonen» komplett ausschliessen. Dadurch können die Lichtschranken näher an die Applikation rücken. Dank der Totzonenfreiheit sparen Anwender so Platz in der Applikation. Dabei erhöhen die Lichtgitter die Verfügbarkeit der Applikation: Alle wesentlichen, für einen Maschinenstopp verantwortlichen Ursachen beziehungsweise Systemdefekte lassen sich schnell und einfach dank LEDs auswerten. Das minimiert Stillstandzeiten.

Schnell und wirtschaftlich schützen.

Die

Lichtgitter lassen sich zudem mit den dazugehörigen Montagehilfen flexibel einsetzen sowie einfach installieren. Durch ihren 5-poligen Anschluss lassen sie sich direkt an die dezentrale Peripherie PDP67 anschliessen. Damit reduziert sich der Aufwand für die Inbetriebnahme. In Verbindung mit Steuerungstechnik stellen die Lichtgitter PSENopt II eine sichere und wirtschaftliche Komplettlösung für alle Branchen und Einsatzgebiete dar.


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