Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verfahrenstechnik: Ausgabe 05/2016, 09.05.2016

All-inclusive-Leasing für Drucksysteme

All-inclusive verbinden wir landläufig mit Urlaub. Wir zahlen einen Pauschalpreis, der alle weiteren Kosten deckt. All-inclusive gibt es aber auch für Kennzeichnungssysteme: Ein solches Rundum-sorglos-Paket gibt es zum Beispiel für Linx-Geräte.

Autor: Antoinette Aufdermauer Marketingreferentin

Bilder: Bluhm Systeme GmbH

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Von diesem Angebot hat die De-Vau-Ge Gesundkostwerk Deutschland GmbH Gebrauch gemacht. Das 1899 als «Deutscher Verein für Gesundheitspflege» gegründete Unternehmen produzierte vollwertige Lebensmittel aus Weizen, Gerste oder Reis. Seit 1976 befindet sich der Hauptsitz in Lüneburg, wo die Belegschaft inzwischen eine Vielfalt an hochwertigen Müslis, Cornflakes und Riegeln herstellt. Moderne Produktionsanlagen kamen 1998 in Tangermünde bei Stendal hinzu. An beiden Standorten produzieren mittlerweile über 500 Mitarbeiter exklusive Cerealienmarken für führende europäische Handelsketten.

Alles drin.

Um die dabei entstehenden Cornflakes- und Riegelverpackungen mit Chargeninformationen und Mindesthaltbarkeitsdaten zu kennzeichnen, galt es, in entsprechende Druckersysteme zu investieren. «Da kann ein beträchtliches Sümmchen zusammenkommen», erklärt Andreas Schulze, Technischer Leiter des Werks Tangermünde: «Da wir die uns zur Verfügung stehenden Finanzmittel aber am liebsten in das Wachstum des Unternehmens investieren, war uns die Leasinglösung von Bluhm Systeme sehr sympathisch. Die Experten konnten uns zwar anhand eines ROI-Tools die zu erwartenden Kosten für Verbrauchsmaterialien, Wartung und Service des Kennzeichnungssystems genau aufzeigen. Aber das All-inclusive-Angebot, das alle Folgekosten enthielt, hat uns sofort überzeugt.»

Der Identtechnikspezialist stellt der De-Vau-Ge einen monatlichen Fixbetrag in Rechnung, der sämtliche Kosten abdeckt: egal, ob Tinte, Solvent, Filterwechsel, Servicearbeiten, Reisekosten für Techniker oder sonstige eventuelle Reparaturen. Nach fünf Jahren kann der Lebensmittelproduzent alle Geräte komplett gegen nagelneue Kennzeichnungssysteme austauschen – ohne zusätzliche Kosten. Für den technischen Leiter hat das nur Vorteile: «Eine feste monatliche Leasingrate schafft Transparenz und kalkulatorische Sicherheit. Das Paket bindet kein Kapital, wir können unsere Anschaffungen weiterhin nach Bedarf und nicht nach Budget tätigen. Und: Wir haben immer moderne Technik im Haus.»

Alles vernetzt, alles im Blick.

Allein in Tangermünde laufen über 200 verschiedene Produkte vom Band. Sie werden von Linx Continuous-Inkjet-Druckern aus dem Hause Bluhm Systeme mit Haltbarkeitsdatum und Chargeninformation gekennzeichnet. Alle Drucker sind mit der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) der Produktionsanlagen verbunden. Daher können die De-Vau-Ge-Mitarbeiter über SPS überprüfen, ob und in welchem Drucker ein Mitarbeiter Tinte oder Solvent nachfüllen müssen oder wo gegebenenfalls eine Störung vorliegt. Der Hinweis, dass die Verbrauchsmaterialien zur Neige gehen, erfolgt so rechtzeitig, dass genug Zeit zum Nachfüllen bleibt und der Produktionsbetrieb nicht unterbrochen werden muss.

Ähnlich verfahren die Drucker, wenn es um die nötigen Wartungsintervalle geht. Zwar wird die Tinte gefiltert, um immer das beste Druckergebnis zu erzielen. Trotzdem ist es etwa einmal im Jahr nötig, die Filter zu wechseln. Dank der Leasingrate sind Service und Wartung inklusive. Indem die Drucker zwar auf die anstehende Wartung hinweisen, aber die Drucker auch bei Terminüberschreitung weiter drucken, warten die Mitarbeiter, bis mehrere Drucker das Wartungsintervall erreicht haben. So kann der Bluhm-Techniker noch effektiver alle anstehenden Drucker warten.

Schlau und flexibel: Kennzeichnungssysteme, die mitdenken.

Bei der Verarbeitung von Cerealien kann es recht staubig zugehen. Damit dieser Staub nicht in die Druckköpfe der Kennzeichnungssysteme gelangt, ist jeder Drucker mit einer sogenannten «Positive Air Pump» ausgestattet. Dieses kleine Bauteil erzeugt im Druckkopf einen leichten Überdruck. Ein steter Luftstrom von «drinnen nach draussen» verhindert so das Eindringen von Staub.

Die Identtechnikspezialisten haben bei De-Vau-Ge alle Linx Continuous- Inkjet-Drucker so eingestellt, dass sie flexibel für sämtliche Aufgaben einsetzbar sind. Der technische Leiter ist begeistert: «Wir haben alle Drucktexte zentral auf dem Server hinterlegt. Verschieben wir zum Beispiel einen Drucker von der Müsliverpackungsanlage an die Schlauchbeutelmaschine oder an die Kartonverpackung, muss sich der Bediener den entsprechenden Text lediglich auf einen USB-Stick laden und ihn auf das Gerät übertragen.»

Ruckzuck ein- und ausgeschaltet.

Bedienerfreundlich ist auch die Abschaltroutine des Druckers: Drückt ein Mitarbeiter die Stopptaste, startet ein vollautomatischer, sogenannter «Full-Flush-Vorgang», in dem alle Leitungen von Tinte befreit und mit Solvent gereinigt werden. Sogar die empfindliche, nur 62µ kleine Düse wird beim Abschalten durchgespült. Nachdem alle Leitungen entleert sind, schaltet sich das Gerät selbsttätig vom Stromnetz ab. Zum Schichtbeginn kann es dann auf Knopfdruck weitergehen. Die Belegschaft kann rundum sorglos weiterhin Müsliriegel, Cornflakes und Frühstückscerealien kennzeichnen. Alles inklusive.


Weitere Informationen:
Bluhm Systeme GmbH
www.bluhmsysteme.com



Folien oder Verpackungen aus lackiertem Karton sind problemlos bedruckbar