Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verfahrenstechnik: Ausgabe 05/2016, 09.05.2016

Moderne Identtechniklösungen für die Lebensmittelindustrie

Die Anforderungen bei den wichtigsten Lebensmitteletiketten sind weit mehr als nur Marketing am POS. Bei der Etikettierung von Lebensmitteln ist auf jedem Fall auf die zwingende Einhaltung sämtlicher lebensmittelrechtlicher Bestimmungen zu achten. Meist sind Lebensmittelverpackungen deshalb von oben bis unten mit Informationen versehen. Doch der bedruckbare Platz ist begrenzt und zudem müssen Unternehmen die produktspezifischen Angaben auf Etiketten flexibel anpassen. Hierfür bietet die automatische Identifikation eine Lösung. Darunter fallen alle Etikettiersysteme aber auch Techniken wie Barcode, mobile Datenerfassungen sowie diverse Chipkarten-Ausprägungen. Neue Prüfsysteme checken zudem, ob alle Barcodes lesbar sind, der vorgeschriebenen Druckqualität entsprechen und an der richtigen Stelle angebracht sind.

Auch der Kampf gegen Produktmanipulation, Produktfälschung und dunkle Vertriebskanäle gehört zu den Aufgaben der Identtechnik. So gibt es verschiedene Sicherheitsetiketten zur Kennzeichnung, wie die Mikroschriften oder Etikettenlösungen mit UV-fluoreszierende Farben oder Hologramme, die vor allem der schnellen Erkennung von Fälschungen durch Endkunden und Handel dienen. Void-Etiketten enthalten beispielsweise verborgene Textzeichen oder Muster, die auf dem Substrat zurückbleiben, wenn Personen die Etiketten ganz oder teilweise entfernen. VOID-Etiketten lassen sich nicht wieder glattstreichen oder repositionieren, ohne dass dies erkennbar ist. Die Track & Trace oder Sendeverfolgung ist ein Verfahren das sich als Sicherheitskonzept einsetzen lässt. Dabei können Hersteller die zu schützenden Produkte mit einer einzigen Trackingnummer versehen.


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