Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Branchenfokus: Ausgabe 09/2016, 05.09.2016

Gezupft statt geschnitten

Fleisch in Scheiben oder Stücken geschnitten ist ein Klassiker. Doch die nordamerikanische Barbecue-Spezialität Pulled Pork entpuppt sich auch in der Schweiz als Renner.

Autor: Redaktion l

Bilder: Herbert Ospelt Anstalt

Das nordamerikanische Barbecue hat auch in der Schweiz viele Freunde. Es gibt wohl auch kaum etwas geselligeres als Poulet, Steaks und Co. im Garten oder auf dem Balkon zu grillieren und seine Zeit mit Freunden und Familie zu geniessen. Ein klassisches Barbecuegericht erobert derzeit auch die Schweiz – Pulled Pork. Das zerrupfte Fleisch erhält seinen Geschmack nicht nur durch das langsame Garen über dem Feuer, sondern auch von den würzigen Barbecuesossen. Dieser Genuss verlangt aber viel Zeit und Geduld. Eine ebenso feine aber wesentlich schneller zubereitete Variante ist Pulled Pork von der Herbert Ospelt Anstalt.

Convenience auf der ganzen Linie.

Die zeitintensive Zubereitung war auch der Grund, warum die Nahrungsmittelgruppe dieses Produkt in ihr Sortiment aufgenommen hat. «Die Herstellung von Pulled Pork ist extrem langwierig und zeitintensiv sowohl für die Gastronomie als auch im Einzelhaushalt. Und so haben wir dieses Gericht als ein mikrowellentaugliches Convenienceprodukt entwickelt. Im August letzten Jahres liessen wir erste Tests bei McDonald’s Schweiz laufen bei denen das Produkt sehr gut ankam. Seitdem ist das Gericht Teil unseres Portfolios», erklärt Remo Hansen, Geschäftsführer von Ospelt Food.

Einfach und bequem zubereitet.

Barbecue ist nicht nur ein Synonym für eine Veranstaltung, sondern auch die Bezeichnung einer Garmethode bei der grosse Fleischstücke in einer Grube oder einem Barbecue-Smoker bei mässiger Temperatur langsam, in der heissen Abluft eines Holzfeuers garen. Diese langsame und bedächtige Zubereitung ist auch die Grundlage für das Schweizer Pulled Pork. «Für unser Convenience-Gericht verwenden wir Schweineschulter, die wir vom Knochen befreien, abpacken und für vier Stunden bei einer definierten Temperatur in unserem Pasteurisator garen lassen. Statt Rauch nutzen wir Dampf und zerrupfen im Anschluss das Fleisch mit einer speziellen Maschine. Den typischen BBQ-Geschmack erzeugen wir beim fertigen Produkt mit den Sossen», so der Geschäftsführer.

Das Unternehmen bietet für das Pulled Pork aktuell fünf verschiedene Sossen an. Die zwei Hauptrichtungen sind Barbecue und Mediterran, wobei die Barbecuerichtung noch vier verschiedene Varianten enthält. Hier können Kunden zwischen sehr intensivem und weniger starkem Rauchgeschmack auswählen. «Am erfolgreichsten ist jedoch die BBQ-Linie, da das Fleisch durch den Rauch erst zum typischen Barbecue-Gericht wird», meint Hansen.

Von klein bis gross.

Das Convenienceprodukt ist für die Gastronomie als auch den Einzelhaushalt gedacht. So bietet die Gruppe Pulled Pork von der 100 g Portion bis zur 400 g Schale und aufwärts an. Dabei können Kunden wählen, ob sie Sosse und Fleisch gemischt haben wollen oder getrennt. Die Schale ist aus mikrowellentauglichem PET gefertigt. Damit ist ein Umfüllen in andere Gefässe überflüssig.

In der Schweiz beliebt.

Das BBQ-Gericht erfreut sich nicht nur in Nordamerika grosser Beliebtheit, sondern auch in der Schweiz. «Nach dem erfolgreichen Test des Pulled Pork Burgers 2015 in Zürich und Genf, hat McDonald’s dieses Produkt aktuell als saisonales Angebot aufgenommen. Zuerst musste McDonald’s jedoch seine über 160 Küchen mit einer Mikrowelle ausrüsten. Diese Investitionen haben sich gelohnt, denn der Burger kommt sehr gut an», sagt der CEO.

Variante mit Rindfleisch.

Was sich bereits bei Schweine- fleisch bewährt hat, könnte auch mit einer anderen Fleischsorte erfolgreich sein. Daher ist die Variante mit Rindfleisch derzeit bei Ospelt in der Testphase. «Rindfleisch ist deutlich fettärmer als Schweinefleisch, damit ist es auch trockener. Meines Erachtens ist Pulled Beef sensorisch nicht so gut wie Pulled Pork. Aber wir prüfen das und werden dann überlegen, ob wir es im Markt einführen», zieht der Geschäftsführer Bilanz. Die Einführung Pulled Pork hat auf jeden Fall das Convenience-Sortiment des Herstellers bereichert.


Weitere Informationen:
Herbert Ospelt Anstalt
www.ospelt.com