Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
25.01.2017

Die Hug-Backwaren-Gruppe blickt auf ein positives Jahr 2016 zurück

Die Hug-Backwaren-Gruppe kann mit 140 Jahren auf eine lange Familien- und Firmengeschichte zurückblicken. Stand am Anfang der Zwieback im Vordergrund, sind es heute innovative Produkte für Gastronomie und Einzelhandel wie beispielsweise das umfangreiche Tartelettes-Sortiment, feine Backwaren oder DAR-VIDA Volkornprodukte. Sortimentserweiterungen und -anpassungen waren nicht nur in der Vergangenheit Erfolgsfaktoren. Auch heute lebt das Unternehmen von seinen traditionellen und innovativen Produkten, wie die Jahreszahlen für 2016 zeigen.

Bilder: HUG AG

So präsentierten Andreas Hug, Geschäftsleiter, und Werner Hug, Präsident des Verwaltungsrates, bei der diesjährigen Medienorientierung am 25. Januar 2017 eine Umsatzsteigerung um 3,2 Prozent auf 113,5 Millionen Franken. Zum positiven Ergebnis trugen vor allem das Wachstum der Marken Wernli und DAR-VIDA bei sowie die positive Konsumentwicklung bei Biscuits und Crackern in der Schweiz. Die produzierte Tonnage in der Schweiz konnte die Gruppe somit auf 8800 Tonnen steigern. Auch im Export stieg der Umsatz dank Markenprodukten und das trotz Kundenabgängen aufgrund der Aufwertung des Schweizer Frankens im Jahr 2015.
Zu den positiven Geschäftszahlen trug auch die Distributionserweiterung mit Aldi und Lidl Schweiz bei. Zudem konnte die Gruppe die Wernli-Marktanteile in der Schweiz erhöhen. Umsatz und Tonnagen sind gemäss Geschäftsleiter Andreas Hug wesentlich gestiegen. Im Export liegt der Fokus für Wernli im Mittleren und Fernen Osten, wo das Unternehmen ein stetiges Wachstum verzeichnet. Spezielle Anstrengungen erfolgen auch mit Conveniece-Verpackungen für den wachsenden «On-the-go»-Konsum im Ausland. Die Marke DAR-VIDA verzeichnet seit Jahren ein gesundes Wachstum und konnte auch dank der konsumfreudigeren Schweizer Bevölkerung bei Biscuits und Crackern weiter zulegen. «Wir halten nach wie vor an unserer 2012 definierten Strategie fest, den Fokus stark auf unsere eigenen Marken zu setzen», sagt Werner Hug und blickt optimistisch auf das neue Geschäftsjahr. Das Familienunternehmen rechnet im 2017 mit einem Wachstum im In- und Ausland.
Etwas Sorge bereitet Hug der stagnierende Umsatz in der Schweizer Gastronomie. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, verstärkt das Unternehmen die Marktbearbeitung mit zusätzlichen Spezialisten im In- und Ausland. Das Unternehmen lanciert eine neue filigrane Tartelettes-Produktlinie und setzt in der Schweiz vermehrt auf tiefgekühlte Fertiggebäcke. Beim Export von Gastrohalbfabrikaten erwartet die Gruppe hingegen eine kontinuierliche Umsatzsteigerung.
Die angekündigten Investitionen von 20 Millionen Franken in die Automatisierung und Steigerung der Kapazität werden im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Weitere Investitionen sind bereits in Planung, um den Standort Schweiz zu stärken. Eine eigene Auslandsproduktion steht bei Hug nicht zur Diskussion. «Wir konzentrieren uns auf laufende Produktivitäts-steigerungen in der Schweiz», so Andreas Hug.

 



Mit Zwieback begann vor 140 Jahren die Erfolgsgeschichte der Hug-Backwaren-Gruppe