Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
18.01.2017

Verstärkung im internationalen Dessertgeschäft

Die Schweizer Milchverarbeiterin Emmi hat einen Kaufvertrag für die Firma Italian Fresh Foods S.p.A. (IFF) in Lasnigo/Como, Italien, unterzeichnet. Das international tätige Unternehmen IFF, produziert und vertreibt hochwertige Dessertspezialitäten. Durch die Akquisition kann Emmi ihre Position im Bereich der italienischen Spezialitätendesserts stärken und ihre Kompetenz in einem attraktiven Nischenmarkt festigen.

Bilder: Emmi

Der Bereich Desserts ist eine wichtige Sparte im Produktportfolio von Emmi. Seit der Akquisition der italienischen Dessertspezialisten A-27 (2012) und Rachelli (2013) verfügt die Schweizer Milchverarbeiterin über eine solide Position im Bereich der italienischen Dessertspezialitäten. Mit dem Zukauf der Italian Fresh Foods (IFF) will das Unternehmen das Know-how weiter vertiefen und die Position in diesem wachsenden Nischenmarkt festigen. Zudem erlaubt IFF den Zugang zu den niederländischen, kanadischen und US-amerikanischen Märkten, in denen Emmi mit Desserts bisher kaum präsent war.

IFF ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Lasnigo, Como (Italien). Seine bekannteste Marke Dolce Italia begann ihre Erfolgsgeschichte 1992 mit Tiramisù, dem italienischen Dessert «par excellence». Heute umfasst das Produktsortiment neben Tiramisù weitere bekannte italienische Dessertklassiker. IFF erzielt einen Umsatz von knapp 20 Millionen Euro, 85 Prozent davon ausserhalb Italiens. Das Unternehmen ist in den vergangenen fünf Jahren stetig und deutlich gewachsen. Die wichtigsten Märkte sind die Niederlande und Grossbritannien.

IFF verfügt über Innovationsgeist, ein hohes Qualitätsverständnis und innovative Techniken. Dazu gehören die Verarbeitung Convenience geprägter Kleinportionen und die Abfüllung in Gläser. Diese Bereiche stellen eine innovative Ergänzung des bestehenden Dessertsortiments von Emmi dar.

Emmi wird die gegenwärtige Produktionsstruktur in Lasnigo beibehalten. Zudem wird Flavio Pok, der Gründer und CEO, das Unternehmen auch in Zukunft führen und seine Kompetenz zur Weiterentwicklung des Unternehmens einsetzen. Die Transaktion muss noch von der zuständigen Wettbewerbsbehörde genehmigt werden.

Über den Kaufpreis haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.