Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 12/2017, 05.12.2017

Meisterlich gebacken und gekennzeichnet

Seit 1973 ist das Unternehmen Erlenbacher Backwaren einer der führenden Hersteller für tiefgekühlte Kuchen, Torten und Desserts im Premiumsektor. Für die Kennzeichnung seiner Produkte vertraut das Unternehmen auf Bluhm Systeme.

Autor: Antoinette Aufdermauer Marketing-Referentin

Bilder: Bluhm

Alles begann mit einem Apfelkuchen: Im Jahr 1973 lieferte Erlenbacher Backwaren ihren ersten tiefgekühlten Apfelkuchen aus. Heute produzieren mehr als 600 Mitarbeiter am Standort Gross-Gerau über 450 verschiedene Tiefkühlprodukte für den Ausser-Haus-Markt in ganz Europa. Der Spezialist für Backwaren schafft den Spagat zwischen industrieller Produktion und erstklassiger handwerklicher Qualität. «Wir haben den Anspruch, dass unsere Produkte trotz der hohen Stückzahlen, die wir herstellen, immer noch wie selbst gemacht schmecken», erklärt Bernhard Neumeister, Vorsitzender der Geschäftsführung. Vor allem die erstklassigen Zutaten, aber auch Systeme zur Qualitätssicherung und umfangreiche Hygienemassnahmen garantieren die hohe Produktqualität. Dazu gehört auch die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Neben der obligatorischen Kennzeichnung des Mindesthaltbarkeitsdatums versieht das Unternehmen daher jedes einzelne Produkt mit einer Chargenkennung.

Nasstinte für feuchte Oberflächen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten vertraut der Backwarenspezialist bei seiner Produkt- und Verpackungskennzeichnung auf die Experten von Bluhm Systeme. Seit Kurzem setzen sie den neuen Continuous-Inkjet-Drucker vom Typ Linx 8900 ein. Walter Thellmann, Instandhaltungsleiter bei Erlenbacher, erklärt die Gründe: «Wir schweissen unsere Produkte allesamt in Folie ein, die mit einem Haltbarkeitsdatum und einer Chargeninformation bedruckt sein muss. Wegen der Temperaturunterschiede in der Produktion kann es vorkommen, dass sich auf der Folie Kondensat bildet. Die Linx-Geräte haben eine spezielle Nasstinte im Programm, die auch auf feuchten Oberflächen dauerhafte Druckergebnisse erzielt.» Diese Nasstinte hält nicht nur soptimal auf der Kunststofffolie, sondern trotzt gleichzeitig hohen Temperaturunterschieden: So hält der Druck auch bei Temperaturen von minus 35 Grad im Tiefkühllager zuverlässig auf dem Untergrund.

Der Tintenstrahldrucker vom Typ Linx 8900 ist das jüngste Modell der Continuous-Inkjet-Familie. Es unterscheidet sich von seinen Vorgängern schon auf den ersten Blick hinsichtlich des Gehäuseformats: Die Experten verkleinerten die Standfläche, so ist jetzt auch eine platzsparende Wandmontage machbar. Zudem verfügt der 8900er über einen langen Druckkopfschlauch, der es gestattet, das Steuergerät bis zu sechs Meter von der Förderlinie entfernt aufzustellen. Beim Backwarenhersteller sitzt der Druckkopf des Tintenstrahldruckers seitlich des Förderbandes. «Die Tiefkühlprodukte passieren den Drucker mit einer Geschwindigkeit von 35 Metern pro Minute, so dass wir pro Stunde über 1000 Einheiten kennzeichnen können», erläutert Walter Thellmann.

Intuitiv bedienbares und sicheres Drucksystem.

Der 10 Zoll-Touchscreen des Druckers erlaubt eine intuitive Bedienung. Hier können Bediener bequem Texte anlegen oder ändern. Sie können nicht nur Dateien schnell zum Drucken auswählen, sondern auch verschiedene Produktionsparameter eingeben und abspeichern. Dadurch lässt sich der Drucker auf Knopfdruck auf bis zu vier verschiedene Produktionsgegebenheiten ein. Ein Passwortschutz verhindert unbeabsichtigte Fehleingaben.

Fehler lassen sich auch beim Nachfüllen von Tinte und Solvent vermeiden: Die Behälter der Verbrauchsmaterialien unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Form und sind daher ausschliesslich an der richtigen Stelle einsetzbar. In die Kartuschen hat der Hersteller RFID-Chips integriert, so dass der Tintenstrahldrucker alle Druckparameter automatisch an die jeweilige Tinte anpassen kann. Die Behälter verfügen zudem über einen sogenannten Septumverschluss, der ein ungewolltes Auslaufen von Tinte oder Solvent verhindert.

Kinderleichte Wartung.

Die Wartung des Druckers ist denkbar einfach. Sie ist nur noch alle 18 Monate erforderlich, dauert etwa 30 Minuten und auch ungeschultes Personal ist in der Lage diese zu übernehmen. Denn das Menü führt leicht verständlich durch die einzelnen Schritte, bei denen letztlich nur ein sogenanntes Easi-Change-Modul in Form einer kleinen Schublade auszutauschen ist.


Weitere Informationen:
Bluhm Systeme GmbH Schweiz
www.bluhmsysteme.ch