Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Branchenfokus: Ausgabe 03/2017, 07.03.2017

Instantprodukte: Granulat statt Pulver

Instantprodukte zeichnen sich durch eine schnelle Löslichkeit in Flüssigkeiten aus. Im Gegensatz zur Pulverform – eine klassische Form von Instantprodukten – weisen Granulate erhebliche Vorteile in der Anwendung auf.

Autor: Markus Wysshaar

Bilder: Erbo Spraytec AG

Outdoor-Sportler und Wanderbegeisterte kennen das Problem: Wo es auf leichtes Gepäck ankommt und sauberes Wasser leicht verfügbar ist, sind Instantprodukte für die (Zwischen-)Verpflegung beliebt. Die Zubereitung ist jedoch mit Tücken verbunden: Das pulverförmige Produkt fällt stossweise aus der Packung, deren Ecken sich erst durch Schütteln entleeren lassen und überzieht die nähere Umgebung mit einem feinen Staubfilm. Das Pulver lässt sich nur ungenau dosieren, setzt sich im Wasser ab und bildet Klumpen. Zudem verklumpen Pulverreste in angebrochenen Tüten und werden unbrauchbar. «Schuld» daran ist die charakteristische, sehr feine und amorphe Partikelstruktur von Pulvern.

Als Alternative

bietet sich die Herstellung von (Mikro-) Granulaten statt Pulverprodukten mittels Wirbelschichttechnik an. Granulate zeichnen sich durch eine definierte und enge Korngrösse aus. Die einzelnen Körner bestehen, je nach Herstellungsart, aus einem Agglomerat einzelner Pulverpartikel oder Zwiebelschichtartig aufgebauten Einzelkörnern. Im Gegensatz zu Pulvern sind Granulate staubfrei, gut fliess- beziehungsweise rieselfähig, genau dosierbar, nicht hygroskopisch und die enge Partikelgrössenverteilung verhindert eine Entmischung von kleineren und grösseren Partikeln.

Mittels Wirbelschichttechnik

lässt sich aber nicht nur die physikalische Form der Partikel beeinflussen. «Zwiebelschalen»-Granulation, Matrixverkapselung oder (Mehrschicht-) Coating bieten die Chance, das Produkt mit zusätzlichen Eigenschaften zu versehen. So können Hersteller zum Beispiel Mineralstoffe, Pflanzenextrakte oder Aromastoffe verkapseln, oder die einzelnen Partikeln mit einer weiteren Substanz (zum Beispiel Riechstoff oder Trennmittel) umhüllen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Das Einsatzgebiet

von Sprühprodukten und Mikrogranulaten ist sehr weit. Neben der Getränke- und Lebensmittelbranche kommen die Produkte auch in der kosmetischen, technischen und chemischen Industrie oder Futtermittelbranche zum Einsatz. Als clevere Vorprodukte können sie auch die Herstellung von innovativen Endprodukten ermöglichen oder vereinfachen.

Die Herstellung

von innovativen und qualitativ hochwertigen Sprühprodukten erfordert viel Erfahrung, sowohl in Hinblick auf die Anlagentechnik, als auch auf die Eigenschaften der verwendeten Rohstoffe. Falls Betriebe ein Problem oder eine Idee haben, ihnen aber das Know-how und/oder die Anlage für eine Produktion im grossen Stil fehlen, stehen Interessierten die Sprühtechnikexperten von Erbo Spraytec zur Verfügung. Mit der Qualitätskontrolle im hausinternen Labor, Organisation der Logistik und einer breiten Palette an Verpackungslösungen kompletiert der Sprühtechnikexperte sein Dienstleistungsangebot.


Weitere Informationen:
Erbo Spraytec AG
www.erbo-spraytec.ch




Matrixverkapselungen oder Coatings können Produzenten helfen zum Beispiel Pflanzenextrakte oder Aromastoffe zu verkapseln