Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Verpacken: Ausgabe 04/2017, 04.04.2017

Vielfalt, Innovation und Expertise in der Waffeltechnik

Regionale Zutaten gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Aus ökonomischer und auch aus ökologischer Sicht. Beim Anlagenbauer für industrielle Waffelmaschinen greift die F&E Abteilung unter Cheflebensmitteltechnologen Andreas Clemenz diesen Trend auf und befasst sich intensiv mit der Entwicklung von Rezepturen für Waffeln aus lokalen Rohstoffen. Ein wichtiger Aspekt ist hier zum einen die Sortenvielfalt an Produkten, die sich aus den lokalen Zutaten ergibt. So lassen sich zum Beispiel viele farbige Varianten aus roten, blauen oder gelben Kartoffeln aber auch aus schwarzem Reis oder rotem Mais produzieren. Die natürliche Farbe der Rohstoffe macht die Verwendung von künstlichen Farbzusätzen überflüssig und trägt damit zu gesünderen Produktvarianten bei. Viele der lokalen Zutaten finden sich im Übrigen in der gesunden Ernährung wieder, enthalten doch zum Beispiel Waffeln aus Buchweizen kein Gluten. Auf diese Weise können auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit ganz ohne Probleme diese Waffeln geniessen. Da sich viele Waffelprodukte nicht ausschliesslich aus Stärke basierten Inhaltstoffen produzieren lassen sondern vielmehr auch aus Zutaten die reich an Proteinen und Ballaststoffen sind, tragen sie aktiv zu einer gesünderen Ernährung bei. Lokale Zutaten bringen aber nicht nur eine enorme Sortenvielfalt und neue Geschmacksrichtungen, sie tragen auch ganz wesentlich zu ökologischen und ökonomischen Denkansätzen bei. So bedarf es bei regionalen Zutaten keines Imports von teuren Alternativrohstoffen und die Produkte lassen sich lokal günstiger produzieren und auch lokalökonomischer verkaufen. Durch den entfallenden Transport können Produzenten auch den CO2 Fussabdruck verkleinern.

Halle 3 / B28 Stand B28


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