Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 06/2017, 12.06.2017

Granulate drücken Pulver die Zwei auf den Rücken

Instantprodukte besitzen einige Vorteile. Sie sind nicht nur einfach in der Handhabung, sie besitzen vor allem eine schnelle Löslichkeit. Im Gegensatz zu Pulver weisen Granulate erhebliche Vorteile in der Anwendung auf.

Autor: Markus Wysshaar

Bilder: Erbo Spraytec AG; Fotolia

Outdoor-Sportler wie zum Beispiel Bergsteiger und Wanderbegeisterte sind gerne mit leichtem Gepäck unterwegs und zählen deshalb jedes Gramm. Da ist es kein Wunder dass in diesem Rahmen Instantprodukte für die (Zwischen-)Verpflegung beliebt sind. Die Zubereitung ist jedoch mit Tücken verbunden: Das pulverförmige Produkt fällt stossweise aus der Packung, deren Ecken sich erst durch Schütteln entleeren lassen und überzieht die nähere Umgebung mit einem feinen Staubfilm. Das Pulver lässt sich nur ungenau dosieren, setzt sich im Wasser ab und bildet Klumpen. Zudem verklumpen Pulverreste in angebrochenen Tüten und werden unbrauchbar. «Schuld» daran ist die charakteristische, sehr feine und amorphe Partikelstruktur von Pulvern.

Als Alternative bietet sich die Herstellung von (Mikro-) Granulaten statt Pulverprodukten mittels Wirbelschichttechnik an. Granulate zeichnen sich durch eine definierte und enge Korngrösse aus. Die einzelnen Körner bestehen, je nach Herstellungsart, aus einem Agglomerat einzelner Pulverpartikel oder zwiebelschichtartig aufgebauten Einzelkörnern. Im Gegensatz zu Pulvern sind Granulate staubfrei, gut fliess- beziehungsweise rieselfähig, genau dosierbar, nicht hygroskopisch und die enge Partikelgrössenverteilung verhindert eine Entmischung von kleineren und grösseren Partikeln.

Mit modernen Verfahren wie beispielsweise der Wirbelschichttechnik lässt sich aber nicht nur die physikalische Form der Partikel beeinflussen. «Zwiebelschalen»-Granulation, Matrixverkapselung oder (Mehrschicht-) Coating bieten die Chance, das Produkt mit zusätzlichen Eigenschaften zu versehen. So können Hersteller zum Beispiel Mineralstoffe, Pflanzenextrakte oder Aromastoffe verkapseln, oder die einzelnen Partikeln mit einer weiteren Substanz (zum Beispiel Riechstoff oder Trennmittel) umhüllen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sprühprodukte und Mikrogranulate lassen sich vielfältig einsetzen. Neben der Getränke- und Lebensmittelbranche kommen die Produkte auch in der kosmetischen, technischen und chemischen Industrie oder Futtermittelbranche zum Einsatz. Als clevere Vorprodukte können sie auch die Herstellung von innovativen Endprodukten ermöglichen oder vereinfachen.

Die Produktion innovativer und qualitativ hochwertiger Sprühprodukte erfordert viel Erfahrung, sowohl in Hinblick auf die Anlagentechnik, als auch auf die Eigenschaften der verwendeten Rohstoffe. Falls Betriebe ein Problem oder eine Idee haben, ihnen aber das Know-how und/oder die Anlage für eine Produktion im grossen Stil fehlen, stehen Interessierten die Sprühtechnikexperten von Erbo Spraytec zur Verfügung. Mit der Qualitätskontrolle im hausinternen Labor, Organisation der Logistik und einer breiten Palette an Verpackungslösungen kompletiert der Sprühtechnikexperte sein Dienstleistungsangebot.


Weitere Informationen:
Erbo Spraytec AG
www.erbo-spraytec.ch



Dank Sprühgranulierung lassen sich Zusatzstoffe wie CoEnzym Q10 mit Instantprodukten leicht vermischen