Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
09.05.2017

Bei Endress+Hauser stagnierte 2016 der Umsatz

Der Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik Endress+Hauser musste 2016 beim Wachstum in lokalen Währungen einen Rückgang des konsolidierten Umsatzes in Euro hinnehmen. CEO Matthias Altendorf erklärte diesen Rückgang durch Wechselkurseffekte in einem schwierigen Marktumfeld.

Bilder: Endress+Hauser

Der Nettoumsatz ging im vergangenen Geschäftsjahr um 0,2 Prozent auf 2,139 Milliarden Euro zurück. Damit blieb das Familienunternehmen klar hinter den eigenen Erwartungen zurück. Laut CEO Matthias Altendorf hinterliessen das langsamere globale Wirtschaftswachstum wie auch der fundamentale Wandel der Weltwirtschaft ihre Spuren in den Geschäftszahlen. Zugleich hätten einzelne Ländergesellschaften mit strukturellen Problemen gekämpft.
Während sich Endress+Hauer trotz des schwierigen Marktumfeldes in Europa gut behaupten konnte, gingen die Umsätze in Amerika zurück. Im asiatisch-pazifischen Raum stagnierten die Verkäufe. Dagegen lagen Afrika und der Nahe Osten im Plus. Azyklische Sektoren wie Lebensmittel, Life Sciences und Wasser/Abwaser entwickelten sich gut, ebenso – ausserhalb von Deutschland – der Bereich Energie und Kraftwerke. Rückgänge verzeichnete das Unternehmen in den zyklischen Branchen Öl und Gas, Chemie sowie Grundstoffe und Metalle.
Trotz positiver konjunktureller Signale aus einzelnen Märkten erwartet Matthias Altendorf auch 2017 ein weiterhin herausforderndes Marktumfeld. Nicht zuletzt habe die politische Unsicherheit nochmals zugenommen. Dennoch blickt der CEO zuversichtlich nach vorn, gestützt auf eine Belebung des Geschäfts in den vergangenen Monaten.



Für das laufende Jahr hat sich Endress+Hauser ein einstelliges Plus im Nettoumsatz vorgenommen