Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
28.02.2017

Orior rechnet auch 2017 mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen

Die im Frisch-Convenience und in der Fleischveredelung führende Schweizer Lebensmittelproduzentin Orior präsentiert ein strategisch und operativ erfolgreiches 2016. Mit der Akquisition der Culinor Food Group – der Herstellerin von Fertigmenüs und Menükomponenten für den Detailhandel und die Gastronomie in den Benelux-Staaten – erreichte die Lebensmittelproduzentin einen weiteren wichtigen Meilenstein im Rahmen ihrer Strategie Orior 2020. Damit stärkte und erweiterte sie ihre Kernkompetenz und Marktposition im wachsenden Premium-Frisch-Convenience-Food-Markt über die Schweizer Grenze hinaus nach Europa. Auch operativ hat sich die Gruppe in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld gut gehalten und weiter gestärkt; so konnte das Unternehmen die operativen Kennzahlen und Margen verbessern.

Bilder: ORIOR AG

Die Orior-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Nettoerlös von CHF 527,7 Millionen gegenüber CHF 500,1 Millionen im Vorjahr. Dieser Nettoerlöszuwachs von 5,5 Prozent ist massgeblich auf die Akquisition der Culinor Food Group per Ende August 2016 und die entsprechende Vollkonsolidierung seit 1. September 2016 zurückzuführen. Der EBITDA steigerte sich um 5,7 Prozent auf CHF 51,5 Millionen, und die Marge erreichte das Vorjahresniveau von 9,7 Prozent. Die Gruppe schaffte das Ergebnis durch das verstärkte Augenmerk auf das Portfoliomanagement sowie durch das konsequente Arbeiten an zahlreichen Kosteneffizienzprojekten. Der Nettogewinn wuchs gegenüber dem Vorjahr um 11,0 Prozent auf CHF 28,4 Millionen, was einer Margenverbesserung von 27 Basispunkten auf 5,4 Prozent entspricht. Der operative Cash Flow betrug CHF 31,9 Millionen, und die Eigenkapitalquote reduzierte sich, im Zusammenhang mit der Übernahme der Culinor Food Group von 58,6 Prozent auf 44,3 Prozent.
Der Heimmarkt Schweiz ist sowohl im Detailhandel als auch in der Gastronomie nach wie vor geprägt von Preis- und Wettbewerbsdruck sowie von Minderumsatz in den Grenzregionen. Die positiven Impulse aus den Initiativen und Massnahmen der Strategie Orior 2020 vermochten die schwierige Ausgangslage nicht ganz zu kompensieren. In der Folge musste die Gruppe einen Umsatzrückgang im Schweizer Geschäft von -1,5 Prozent verzeichnen.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gruppe nach wie vor mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Das wettbewerbsintensive Umfeld wird auch künftig bestimmend sein. Das Unternehmen will weiterhin konsequent seine Strategie Orior 2020 umsetzen und mit Fokus auf Produkt- und Konzeptinnovationen, starken Kundenpartnerschaften, Investitionen in seine Marken und Ausrichtung auf attraktive Nischen seine starken Positionen weiter vorantreiben. Zudem werden die Verantwortlichen die operative Leistungsfähigkeit und Effizienz weiter verbessern. So will die Gruppe  auch 2017 eine Wertsteigerung für ihre Stakeholder realisieren.



Convenience-Gerichte gehören zu den Erfolgsfaktoren der Orior-Gruppe