Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 07 10.08.2018/2018, 09.08.2018

Grosse Drehkolbenpumpe für sensible Produkte

Gea erweitert seine Novalobe-Pumpenreihe um die grossvolumige Hilge Novalobe 60: Die robuste Drehkolbenpumpe fördert und dosiert hochviskose Flüssigkeiten und grosse Partikel für Anwendungen der Pharma-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. «Die Anlagen von Herstellern werden tendenziell immer grösser. Komponenten müssen also mehr leisten», sagt Gea-Produktmanagerin Ulla Främke an der Achema 2018.Deshalb sei das Kammervolumen mit 2,1 Litern je Umdrehung fast verdoppelt worden. Die Drehkolbenpumpe kann nun bis zu 41 Millimeter grosse Feststoffe fördern, wie es zum Beispiel für Joghurt mit Fruchtstücken oder Fisch- und Fleischsäften nötig ist.  


Die neue Novalobe kann zudem grössere Mengen bei niedriger Drehzahl pumpen, was für empfindliche Medien entscheidend sei. Ulla Främke erklärt:  «Wenn Sie etwa Infusionen vorbereiten und Blutprodukte fördern, mit Fetten und Enzymen arbeiten oder Kosmetik, Shampoos und Lotionen herstellen, dürfen sich die Emulsionen beim Pumpen auf keinen Fall entmischen.» Seit einem Jahr läuft die Novalobe 60 erfolgreich im Feldtest in einer Zuckerfabrik, wo Produktionsleiter die Stärken im täglichen Betrieb bestätigen: So soll sich die Drehkolbenpumpe einfach bedienen und Verschleissteile ohne Umrüsten austauschen lassen. Die innenliegenden Gleitringdichtungen können zudem von der Frontseite ausgetauscht werden, ohne die Pumpe auszubauen. Diese seien optimal geschmiert und gekühlt, was auch die Lebensdauer signifikant steigert. Die hygienegerechte Reinigung und Sterilisation will das Unternehmen mit den Dichtungsoptionen ebenso sicherstellen wie mit der «extrem hohen Oberflächengüte» (bis zu Ra ≤ 0,4 µm) und der Entleerbarkeit bei vertikalen Anschlüssen. Je nach Anwendungen stünden für die Novalobe verschiedene Drehkolbengeometrien zur Verfügung. Die kompakte und robuste Bauform, bedingt durch den kurzen Wellenüberhang und die biegesteife Wellengeometrie, sorgt für minimales Spiel in der Pumpe. Dadurch wird auch die Gefahr des Anlaufens auf ein absolutes Minimum reduziert.  Im Betrieb fällt die hohe Laufruhe auf. «Wir werden dem Markt jetzt Stück für Stück die Optionen vorstellen», gibt Främke einen Ausblick.  

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