Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 04/2018, 02.04.2018

Im Auftrag der Qualität

Die Bamos AG ist ein akkreditiertes Prüflabor (STS 0252) für die Analytik von Lebens-, Wasser- und Futtermitteln. Die Firma in Bazenheid hat sich innerhalb von 10 Jahren von einem Kleinlabor mit 10 Mitarbeitenden in ein Lebensmittellabor mit über 30 Mitarbeitenden entwickelt. Das Unternehmen setzt auf schnelle Analytik und Beratungsdienstleistungen.

Die Bamos AG wurde 2006 als Folge der Privatisierung des milchwirtschaftlichen Inspektionsdienstes (MIBD) gegründet. Bamos steht für Beratung, Analytik, Milchwirtschaft, Ostschweiz. Gestartet ist das Unternehmen mit 10 Mitarbeitenden in Weinfelden. Aufgrund der steigenden Auftragszahlen und den damit verbundenen immer engeren Platzverhältnissen fiel dann die Entscheidung zum Neubau eines modernen Laborgebäudes in Bazenheid; 2011/2012 erfolgte der Umzug. Zu den über 9000 Kunden zählen unter anderem Landwirte, Käsereien, Lebensmittelproduzenten, Gastronomen und Fleischverarbeiter.

Analytik und Logistik

Angeboten werden über 60 akkreditierte und zahlreiche nicht akkreditierte Methoden in den Bereichen Mikrobiologie, Chemie, Inhaltsstoff- und Nährwertbestimmung. «Als KMU-Betrieb mit grosser Fachkompetenz gehen wir sehr flexibel auf die Kundenwünsche ein», so Geschäftsführer Patrick Wirth: «Sollte einmal eine Methode in unserem Leistungsangebot fehlen, können unsere Kunden die Probe trotzdem zu uns senden. Denn wir kooperieren mit akkreditierten Partnerlabors, bei denendiese Proben dann im Unterauftrag analysiert werden können.»

Doch: Wie kommen die Proben zu Bamos? Eine Variante ist der Kurierdienst mit Kühlfahrzeugen, der in der Ostschweiz die Proben direkt beim Kunden abholt. Ausserdem betreibt Bamos Probensammelstellen, wo Proben kostenlos abgegeben werden können und anschliessend gekühlt ins Labor transportiert werden. Alternativ gibt es zudem den Postversand in Kühlboxen oder die Übergabe am Schalter in Bazenheid.

Einen etwas anderen Weg geht Bamos bei der Analytik von Allergenen. «Wir sind der Meinung, dass hier Sparpotenzial besteht», so Wirth: «Der Lebensmittelbetrieb soll regelmässig und selbstständig ein Betriebsmonitoring mit Schnelltests durchführen können. Die Analytik im Labor braucht es zwar immer noch, aber mit einem guten Monitoring kann diese deutlich reduziert werden.»

Schnelligkeit

Das Unternehmen übermittelt die Resultate den Kunden jeweils in kürzester Zeit ohne Expresszuschläge. «Meist wird die Probe noch am Tag des Eintreffens im Labor angesetzt», so Wirth. Bei mehreren Analyseparametern werden Zwischenberichte versendet, so dass die Kunden bei Risikofaktoren rechtzeitig die nötigen Massnahmen einleiten können.

«Wir nutzen neue Technologien, um unsere Arbeitsprozesse zu strukturieren und zu optimieren», so Wirth weiter. Insbesondere biete die qPCR-Technologie «sehr interessante Möglichkeiten dazu». Mit dieser Technologie wird kein Stoffwechselprodukt eines Bakteriums gesucht, sondern das Bakterium direkt aufgrund der Erbsubstanz (DNA) bestimmt. Mittels weiteren biochemischen Untersuchungen kann dann bestimmt werden, ob nachgewiesene DNA von lebensfähigen oder nicht lebensfähigen Bakterien stammt.

Beratung

Neben Analytik bietet Bamos unter anderem risikobasierte Beratungsdienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette an. Und auch in den Bereichen Kennzeichnungsprüfungen und Deklarationen nach Schweizer und EU-Recht ist das Unternehmen tätig.

BAMOS AG www.bamos.ch



Bamos AG – Dienstleistungslabor für Beratung und Analytik. (Bild: zvg)