Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 1-2/2019, 05.02.2019

Frankfreich verfolgte das Rindfleisch kranker Tiere zurück

Autor: Simon Gröflin

Der Gammelfleischskandal aus Polen hält die französischen Behörden auf Trab. Bisher ist es jedoch gelungen, 145 Kilogramm des mangelhaften Rindfleisches aus Polen zurückzuverfolgen, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. In den Verkehr geraten ist das Rindfleisch kranker Rinder in Grosshändlern, Metzgereien und auch in Restaurants. Allerdings konnte in Frankreich erst ein Teil aus dem Verkehr gezogen werden: Ein paar Dutzend Restaurants im Grossraum Paris sind laut einer Mitteilung des Ministeriums nach wie vor betroffen. Zurückzuführen ist der Missstand auf die Durchmischung von Fleisch anderer Herkunft.

Bei dem Rindfleischskandal wurden nach Angaben des polnischen Veterinäramts 2,7 Tonnen Fleisch kranker Rinder in 13 EU-Länder importiert. Von Frankreich importiert wurden laut des Landwirtschaftsministers Didier Guillaume insgesamt 795 Kilogramm des verdächtigen Rindfleisches. Die Schlachterei in Kalinowo nordöstlich von Warschau wurde inzwischen geschlossen. Eine gesundheitliche Gefahr gehe jedoch nach Angaben der polnischen Behörden von dem restlichen Fleisch kritischer Herkunft nicht aus.



Der Rindfleisch-Skandal in Polen ist noch nicht vom Tisch. Von dem Restfleisch kritischer Herkunft gehe jedoch keine mehr Gefahr aus. (Bild:Screenshot youtube/euronews)