Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 9/2019, 23.09.2019

Süsse – braucht es dafür Zucker?

Autor: pd

Das Thema «Zuckerreduktion» ist in aller Munde», doch die weit verbreitete Präferenz für die Geschmackswahrnehmung «süss», welche beim Verzehr von Zucker oder zuckerhaltigen Lebensmitteln entsteht, ist eine Herausforderung. Die Vorliebe für süss schmeckende Nahrungsmittel, könnte man sagen, ist uns als «Altlast» unserer Vorfahren in die Wiege gelegt worden. Kurzkettige Kohlenhydrate, wie beispielsweise Haushaltszucker (Saccharose) sind Garanten für schnell verfügbare Energie. In kargen Zeiten hat das Vorhandensein süsser Lebensmittel dem Menschen somit eine Art «Überlebensvorteil» verschafft.

Thema Zucker im Fokus

Aufgrund der veränderter Lebensumstände sehen heute die Bedürfnisse und Anforderungen an eine adäquate Ernährung anders aus. Die Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex polarisiert, denn der Zusammenhang von Genuss, Ernährung und Gesundheit ist unbestritten. Statt absolute Verbote ist vielmehr ein Umdenken gefragt, sowohl bei Herstellern, In-Verkehr-Bringern wie auch Konsumentinnen und Konsumenten. 

Podiumsdiskussion mit Praxistransfer

Im Rahmen der anschliessenden Podiumsdiskussion wird die Möglichkeit geboten, mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Beim Post-Conference Workshops «Nachgesüsst ...» am Freitag 22. November 2019 können zudem Reduktionsstrategien aus der Perspektive unterschiedlicher Lebensmittelkontexte in der Praxis erlebt werden. Im Anschluss an das Tagungsprogramm treffen sich die Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge «Bachelor Lebensmitteltechnologie» und «Master of Life Sciences, Vertiefung Food and Beverage Innovation» zu  ihrem traditionellen  «Get-together, koordiniert vom Alumni-Verein der ZHAW.

Datum: 21.und 22. November 2019
Zeit: 09:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Westlinkforum, Zürich-Altstetten
Anmeldung: www.zhaw.ch



Zucker in Lebensmitteln: Statt absolute Verbote ist vielmehr ein Umdenken gefragt, sowohl bei Herstellern, In-Verkehr-Bringern wie auch Konsumentinnen und Konsumenten. (Bild: Pixabay)