Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 12/2019, 13.01.2020

Nestlé investiert in Cobots und Papierverpackungen

Autor: pd

Nestlé Deutschland investiert derzeit stark in die Modernisierung seiner Werke und fokussiert laut eigenen Angaben vor allem auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Effizienz. Teil dieser Investition sind eine neue Linie zur Papierverpackung im Schokoladenwerk Hamburg sowie eine moderne Linie zur Produktion von «Nestlé Wagner»-Tiefkühl-Snacks wie zum Beispiel Nestlé Wagner Rustipani in Nonnweiler, die am 4. September eingeweiht wurde. Insgesamt investiert das Unternehmen 2019 rund 110 Millionen Franken in die deutschen Standorte.

«Wir investieren vor allem in Technologie und machen so unsere Werke effizienter, digitaler und nachhaltiger. Wir haben seit 2010 unseren Wasserverbrauch in Deutschland um 41 Prozent reduzieren können, unseren CO2 -Ausstoss um 68 Prozent. Doch wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Wir arbeiten auch in Zukunft daran, die Umweltbilanz unserer Werke zu verbessern», so Marc Boersch, Vorstandsvorsitzender der Nestlé Deutschland AG.

Insgesamt 15 Millionen hat Nestlé in die Modernisierung der Produktionslinie in Nonnweiler investiert, die zu der mondersten Anlagen ihrer Art gehören soll. «Auf unserer neuen Linie werden circa 20 Prozent mehr Produkte pro Schicht produziert. Im Vergleich zu früher verbrauchen wir jetzt aber deutlich weniger Wasser und Energie», erklärt Werksleiter Edgar Jäckle. Nestlé Deutschland bezieht den Strom für alle 15 Standorte aus erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen investiert bei der Digitalisierung in Cobots, die Produkte verpacken und verladen.

Die Roboter können im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern an einer Produktionslinie arbeiten und unterstützen beim Tragen und Verladen von schweren Gewichten. Ausserdem setzt Nestlé stärker auf automatisierte Datenspeicherung und -auswertung entlang den Produktionslinien sowie auf die Digitalisierung der Wartungsarbeiten hin zum Arbeiten ohne Papier.



Nestlé in eine Linie für Papierverpackungen. (Bild: Nestlé)