Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 6/2019, 10.07.2019

Antibiotika in der Veterinärmedizin

Autor: Simon Gröflin

An einer internationalen Expertenkonferenz in Bern disktutierten 100 Forscherinnen und Forscher sowie Experten aus der Schweiz und Europa verschiedene Methoden, um den Antibiotikaverbrauch bei Tieren zu messen, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in einer Mitteilung schreibt.

Antibiotika: nur dann, wenn sie nötig sind

Die Herausforderung bestehe nach wie vor darin, Antibiotikaresistenzen erfolgreich zu bekämpfen. An der Konferenz mit den internationalen Experten sei man sich enige gewesen, dass die nachhaltige Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bei Tieren nicht mit einzelnen Massnahmen erreicht werden könne. Damit ein erfolgreiches Programm greife, ginge es auch darum, einerseits die Tiergesundheit zu verbessern; andererseits sei es wichtig, Anreize setzen, damit Antibiotika nur dann eingesetzt werden, wenn sie wirklich nötig sind.



Immer häufiger verlieren Antibiotika aber ihre Wirkung, weil die Bakterien resistent werden. Internationale Experten diskutierten in Bern über die Herausforderungen. (Bild: Pixabay/Pettycon)