Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 9/2019, 02.09.2019

Weniger Zucker und Salz in Lebensmitteln

Autor: LID

Künftig soll nicht nur der Zucker-, sondern auch der Salzgehalt in Lebensmitteln reduziert werden. Mit 110 Gramm pro Tag konsumiert die Schweizer Bevölkerung aktuell immer noch rund doppelt so viel Zucker pro Tag wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt.14 Unternehmen haben sich mit der Unterzeichnung der Erklärung von Mailand dazu verpflichtet, den Zucker in Joghurts und Frühstücksflocken zu reduzieren.

Bis 2024 soll der Zuckergehalt in Joghurts um 10 Prozent und in Frühstückscerealien um 15 Prozent reduziert werden, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in einer Mitteilung schreibt. Neu stehe auch die Reduktion des Salzgehaltes zur Debatte.

Die 14 Firmen, welche die Erklärung von Mailand unterschrieben haben, sind: Aldi Suisse, bio-familia, Bossy Céréales, Coop, Cremo, Danone, Emmi Schweiz, Kellogg (Schweiz), Lidl Schweiz, Migros, Molkerei Lanz, Nestlé Suisse, Schweizerische Schälmühle E. Zwicky und Wander.



14 Unternehmen unterzeichneten die Fortsetzung der «Erklärung von Mailand» bis 2024. Der Zuckergehalt in Joghurts soll nochmals um 10 Prozent, jener in Frühstückscerealien um 15 Prozent gesenkt werden. (Bild: Südzucker)