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Newskolumne

Aufs Bierbrauen konzentrieren – nicht Schläuche reparieren

Watson Marlow

Titelstory LT 7-8-22 | In der Brauerei Dr. Gab’s in Puidoux (VD) setzt man für anspruchsvolle Transferaufgaben auf FaBLINE Schläuche von Aflex Hose.

Was im Jahr 2001 mit einem Heim-Set zum Bierbrauen als Geburtstagsgeschenk unter drei Freunden begann, ist heute eine der grössten Brauereien in der französischsprachigen Schweiz. Mehr als 30 Mitarbeitende bei Dr. Gab’s produzieren in der modernen Brauerei in Puidoux (VD) 19 500 hL (2 Mio. Liter) Bier pro Jahr. «Als Craft-Beer-Hersteller legt man grössten Wert auf höchste Qualität bei den verwendeten Rohstoffen und Anlagen», erläutert Thomas Eldridge, Head Brewer bei Dr. Gab’s. «Qualität vor Quantität ist ganz klar unser Ziel in der Produktion»
Einwandfreier Hygiene und einerstrikten Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Besonders im Fokus: Spezialschläuche für Lebensmittelanwendungen, unverzichtbar für zahlreiche Transfer- und Förderaufgaben im Brauprozess und essenziell für einen reibungslosen und effizienten Betrieb.
«Mit unseren bislang eingesetzten Schläuchen mit Innenflächen aus Gummi hatten wir regelmässig Probleme, vor allem bei anspruchsvollen Anwendungen», berichtet Thomas Eldridge. Defekte und geplatzte Schläuche waren keine Seltenheit und gingen oft mit einem erheblichen Arbeits- und Reinigungsaufwand sowie einem signifikanten Produktverlust einher.
Daher setzt man zunehmend auf die neuen FaBLINE Schläuche von Aflex Hose, Teil von Watson-Marlow Fluid Technology Solutions. «Alle Schläuche von Aflex verfügen über einen Liner aus PTFE, das anderen Materialien wie Gummi, Silikon und PVC bei vergleichbaren Anwendungen deutlich überlegen ist», erläutert Cedric Miotton, Industrial Sales Engineer bei Watson-Marlow. «PTFE bietet einzigartige antiadhäsive Eigenschaften, eine aussergewöhnlich hohe chemische Beständigkeit und hervorragende Temperatur- und Druckeigenschaften. Ausserdem werden keinerlei Produkt- oder Reinigungschemikalien absorbiert, die nachfolgende Produktchargen verunreinigen könnten.

FaBLINE Schläuche bieten exzellente Betriebszeiten und Hygiene
Langfristig bieten PTFE-Schläuche Anwendern durch Vorteile bei Lebensdauer und Hygiene auch erhebliche Kostenvorteile gegenüber herkömmlichen Gummischläuchen. Diese Vorteile von PTFE kann auch Dr. Gab’s Braumeister Thomas Eldridge bestätigen: «Seit dem Umstieg auf Aflex FaBLINE gehören defekte oder geplatzte Schläuche der Vergangenheit an.» Dabei setzt man FaBLINE bei Dr. Gab’s vor allem bei schwierigen Anwendungen ein, wie zum Beispiel der abschliessenden Karbonisation.
Nachdem dem Bier Kohlensäure zugesetzt wird, muss es unter hohem Druck zur Abfüllanlage gefördert werden. Gerade bei diesem Prozessschritt kam es bei den alten Schläuchen immer wieder zu Ausfällen. «Im Schnitt hatten wir mit den alten Gummischläuchen einen Schlauchbruch pro Woche, vor allem am Karbonisator», berichtet Tristan Trevissick, Head of Production Planning, Special Projects and Data Management bei Dr. Gab’s.
Daher nutzt man bei Dr. Gab’s für anspruchsvolle Transferanwendungen nun konsequent die neuen, speziell für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie entwickelten Schläuche der Produktreihe Aflex FaBLINE («Food and Beverage Line»). Dank des patentierten PTFE-Liner-Designs von Aflex Hose und der spiralförmigen Druckträger aus Edelstahl 316 bietet der Schlauch eine deutlich längere Betriebszeit als Gummischläuche.

Geplatzte Schläuche gehören der Vergangenheit an
Weiteres Plus: «Anders als unsere früheren Schläuche wird FaBLINE komplett ohne den Einsatz von Klebstoffen gefertigt», sagt Thomas Eldridge. Selbst im unwahrscheinlichen Fall eines beschädigten Liners kann es nicht zu einer Kontamination durch Klebstoffe kommen. «Wir haben zahlreiche FaBLINE Schläuche mittlerweile seit mehreren Monaten im Einsatz, bislang ist noch kein Schlauch ausgefallen.» Für ein gutes Gefühl sorgt auch die 24-monatige Herstellergarantie von Aflex Hose, die Dr. Gab‘s allerdings bislang noch nicht in Anspruch nehmen musste.
Der Schlauch erfüllt alle aktuellen Standards zur Hygiene und zum Kontakt mit Lebensmitteln wie EG 1935/2004, EG 2023/2006 und EU 10/2011 und bietet ein einfaches Handling dank hoher Flexibilität und seinem knickfreien Design. Je nach Schlauchdecke, verfügbar sind EPDM und Silikon, bietet FaBLINE einen breiten Temperaturbereich von -73 °C bis zu +204 °C. Ausgelegt ist er für einen Betriebsdruck bis 16 bar (Berstdruck 64 bar) und ein Vakuum bis zu -0,9 bar.
Weitere hygienische Vorteile: Bei Aflex FaBLINE sind die Armaturen aus einem Stück gefertigt, werden fest gepresst und optional mit ebenfalls einem durch die Armatur geführten PTFE-Liner ausgekleidet. Das Ergebnissind vollkommen glatte Oberflächen ohne Spalten und eine hygienisch einwandfreie Verbindung von Schlauch und Armatur. Toträume und Bakterieneinschlüsse werden so zuverlässig eliminiert. FaBLINE optional mit Scheuerschutzspirale und Schutzringen Im Handling zeigt sich FaBLINE deutlich überlegen, bietet eine höhere Flexibilität und ist gleichzeitig stabiler bzw. knickbeständiger als die alten Schläuche und verfügt mit Scheuerschutzspirale und Schutzringen über einen sehr guten externen Schutz. «Bei den Aflex FaBLINE Schläuchen sitzen die Armaturen, da sie gepresst bzw. gecrimpt sind, ausserdem wirklich bombenfest am Schlauch. Während sie bei den früheren Schläuchen durch eine Klammerfestgeschraubt wurden und durch starkes Ziehen vom Schlauch abrutschen konnten», berichtet Thomas Eldridge von Dr. Gab’s.
Grösstes Plus bleibt allerdings die deutlich höhere Betriebslebensdauer von FaBLINE. «Anders als bei den alten Gummischläuchen gab es noch keinerlei Probleme, also keine Schlauchbrüche oder geplatzten Schläuche», ist Thomas Eldridge begeistert. Und das soll auch so bleiben. Denn das Unternehmen Dr. Gab’s ist auch weiterhin auf einem ambitionierten Wachstumskurs. Da ist kein Platz für defekte Schläuche. Oder, wie Braumeister Thomas Eldridge formuliert: «Unsere Kollegen sollen sich auf das Brauen von Bier konzentrieren. Und nicht Schläuche reparieren.» ■

Watson-Marlow AG
www.wmfts.com