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Der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt

14 Unternehmen erweitern in Zusammenarbeit mit To good to go ihr Engagement gegen Food Waste.
Bild: To good to go

Too Good To Go Schweiz lanciert zusammen 14 Unternehmen die Waste Warrior Brands Initiative.

Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet. Too Good To Go will das ändern und startet laut eigenen Angaben gemeinsam mit 14 Unternehmen in der Schweiz die Waste Warrior Brands Initiative (kurz: WAW Brands Initiative).

14 Unternehmen erweitern ihr Engagement gegen Food Waste

Die WAW Brands stehen für eine Vereinigung von Unternehmen, die gegen Lebensmittelverschwendung kämpft. Bio-Familia, die Compass Group (Eurest, Scolarest), Danone, Emmi, Hero, die Hug Familie (Hug, Wernli, Dar-Vida), Ikea, Lidl Schweiz, Opaline, Reitzel, Two Spice (Yalda, Yooji’s, Nooba, Rice-up!), Unilever (Ben & Jerry‘s, Knorr), Valora (Brezelkönig, Caffè Spettacolo) und Volg werden ein WAW Brand, um ihr Engagement gegen Lebensmittelverschwendung in Zusammenarbeit mit Too Good To Go zu erweitern. Ziel ist es, alle für den gemeinsamen Kampf gegen Lebensmittelverschwendung zu inspirieren und zu befähigen. Die WAW Brands spannen in drei Bereichen mit Too Good To Go zusammen: Internes Engagement, externe Kommunikation und Massnahmen. Jeder WAW Brand unterzeichnet die Erklärung «Für einen Planeten ohne Food Waste» und definiert darin, welche spezifischen Aktivitäten er gegen Lebensmittelverschwendung umsetzt.

Kunden und Mitarbeitende inspirieren und befähigen

Im Rahmen des internen Engagements informieren und schulen die Unternehmen ihre Mitarbeitenden zum Thema Lebensmittelverschwendung. Weiter kommunizieren sie ihre Aktivitäten gegenüber den Kundinnen und Kunden und weiteren externen Anspruchsgruppen. Too Good To Go berät die Unternehmen und unterstützt sie mit Kommunikations- und Schulungsmaterial für die unterschiedlichen Anspruchsgruppen und Kommunikationskanäle. Indem sich die WAW Brands für mindestens eine Lösung von Too Good To Go entscheiden – wie zum Beispiel für die Too Good To Go App oder die Initiative «Oft länger gut» – ergreifen sie zusätzliche Massnahmen. Die App verbindet Betriebe, die übriggebliebenen Lebensmittel weitergeben möchten, damit diese konsumiert statt verschwendet werden. «Oft länger gut» zielt darauf ab, die Wahrnehmung zur Haltbarkeit von Produkten mit Mindesthaltbarkeitsdatum nachhaltig zu ändern, um Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten zu reduzieren.

Schweizer Unternehmen können eine Schlüsselrolle einnehmen

Unternehmen in der Schweiz hätten grundsätzlich die Chance, eine grosse Anzahl Personen über Lebensmittelverschwendung aufzuklären und Massnahmen dagegen aufzuzeigen. Darauf deutet auch eine von Too Good To Go in Auftrag gegebene Umfrage hin. 60 Prozent der Befragten, die in einem Angestelltenverhältnis waren oder sind, gaben an, von ihrem Arbeitgeber nicht auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht worden zu sein. Das trifft ebenfalls auf die Frage zu, ob ihr Arbeitgeber die Kundinnen und Kunden auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam macht. Bei der Mehrzahl ist oder war das nicht der Fall (64%). Die kürzlich durchgeführte Umfrage ergab auch, dass die Befragten vor allem von Medien und Unternehmen über Lebensmittelverschwendung informiert werden wollen.

Über die Umfrage

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 510 Personen zwischen dem 30. März.2021 und 06. April 2021 in der Schweiz teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung des Landes ab 18 Jahren.