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Die Brauerei Locher nutzt Biertreber für Snacks

Bis 2025 sollen sämtliche Nebenprodukte der Brauerei, die nicht in die Landwirtschaft gehen, zu hochwertigen Lebensmitteln weiterverarbeitet werden
Bild: Brauerei Locher AG

Die Brauerei Locher hat mit dem Knabberspass «Trellini» den schweizweit ersten Malztreber-Linsen-Snack entwickelt.

Bis 2025 sollen sämtliche Nebenprodukte der Brauerei, die nicht in die Landwirtschaft gehen, zu hochwertigen Lebensmitteln weiterverarbeitet werden. Mit Brewbee hat die Brauerei Locher die erste Food-Upcycling-Marke der Schweiz gegründet, die Brauerei-Nebenprodukte wie Malztreber und Bierhefe in nachhaltige Lebensmittel und Fleischalternativen verwandelt.

«Wir stoppen die Verschwendung wertvoller Ressourcen und entwickeln daraus hochwertige und nachhaltige Lebensmittel», sagt Brauerei-Inhaber Karl Locher. «Wir bauen derzeit mit dem Schweizer Startup Upgrain hier in Appenzell die grösste Treber-Upcycling-Anlage Europas zur Proteingewinnung. Es kann nicht sein, dass die guten Nähr- und Ballaststoffe nicht so verwertet werden, wie sie es verdienen. Seit Jahrzehnten arbeiten wir deshalb unermüdlich an der Entwicklung neuer Wege, Brauerei-Nebenprodukte wie Treber oder Bierhefe in hochwertige Nahrungsmittel zu verwandeln.»

Ausserdem beschäftigt Locher als einzige Brauerei in der Schweiz unabhängig vom Kerngeschäft zehn Mitarbeitende in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Lebensmitteln aus Nebenprodukten.

Brewbee vertreibt neben dem Knabbersnack Trellini zudem die Fleischalternativen Ghackets und Gschnetzlets. Auch Bolognese und Dessert hat die vegane Linie im Programm. Die Produkte werden schon länger von Gastronomen und Metzgereien verwendet und sind nun auch für Privathaushalte über den Online-Shop von Brewbee erhältlich.