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Eier sind immer beliebter

Das Ei wird heute als wertvolle Proteinquelle geschätzt.
Bild: Louis Hansel, Unsplash

Schweizer Eierproduktion und Pro-Kopf-Verbrauch erreichen neue Höchstwerte und das nicht nur zu Ostern.

Eier bleiben bei Konsumentinnen und Konsumenten beliebt. Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage nach Schweizer Eiern ist die inländische Produktion im vergangenen Jahr um 7,7 Prozent gestiegen und erreichte über 1,1 Milliarden Stück. Der Marktanteil der Inlandproduktion liegt inzwischen bei 67 Prozent.

Die zunehmende Nachfrage nach Eiern während der vergangenen Jahre lässt sich mit zwei Entwicklungen begründen. Die wachsende Bevölkerung und geänderte Konsummuster tragen beide zum Anstieg bei. So wird das Ei heute als wertvolle Proteinquelle geschätzt. Die jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft zeigen: Mit 194 Eiern pro Person werden heute 20 Eier mehr verbraucht als noch im Jahr 2012. Im internationalen Vergleich ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in der Schweiz jedoch gering. In Singapur zum Beispiel ist der Konsum doppelt so hoch. Aber auch in den USA oder in den umliegenden Ländern in Europa verbrauchen Konsumentinnen und Konsumenten häufiger Eier. 

Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Gesamtbedarf an Eiern in der Schweiz um 57 Mio. auf 1718 Mio. Stück (+ 3,4 %). Inzwischen werden zwei Drittel der verbrauchten Eier in der Schweiz produziert. Vor zehn Jahren lag der inländische Marktanteil noch bei 54 Prozent.

Ausgedehnt wurde die Inlandproduktion vor allem bei Freiland- und Bio-Eiern. Die Freilandproduktion wurde seit 2012 nahezu verdreifacht (+185 Prozent), die Bioproduktion wurde mehr als verdoppelt (+107 Prozent). Eier aus Bodenhaltung wurden im gleichen Zeitraum weniger produziert (-23 Prozent). Parallel dazu ging der Import zurück. Dies auch deshalb, weil die Nachfrage nach Schweizer Verarbeitungseiern stetig gewachsen ist. Weitere Details zum Eierverbrauch.